M wie Mittelmäßigkeit

Performance, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität sind insbesondere im gemeinnützigen, öffentlichen Gesundheitsmarkt oft ein „rotes Tuch“. Gesundheit ist ein wertvolles Gut, dass ohne Gewinnerzielungsabsicht der Bevölkerung zugänglich sein sollte. Aber medizinische Versorgung unter dem Aspekt des „effizienten Wirtschaftens“ insbesondere im Hinblick auf knappe Fachkräfte vorzuhalten, ist jedoch ein zweischneidiges Schwert.

J wie Jobwechsel

Bei Berufen im Gesundheitswesen sind sich viele einig, dass es sich um eine Berufung handelt, statt „nur“ um einen Beruf. Beschäftigte sehen ihre Arbeit als sinnstiftend und deuten ihrer Berufsausübung deutlich mehr bei als nur den monetären Verdienst. Diese Tatsache macht die Berufsausübung ehrenwert, birgt aber gleichzeitig ein hohes Potenzial für Überbelastung.

G wie 2G und 3G

Mit Inkrafttreten des neuen § 28b Abs. 1 IfSG am 24. November 2021 werden nunmehr auch Arbeitgebende in die Lage versetzt, sich einen Überblick über den Impfstatus aller Mitarbeitenden machen zu können und müssen. Die rechtliche Grundlage wurde nach kurzer und intensiver Diskussion vom Gesetzgeber durch Anpassung des Infektionsschutzgesetzes geschaffen und entsprechend umgesetzt. Nunmehr sind alle Arbeitgebenden verpflichtet, die Einhaltung sicherzustellen und entsprechende Homeoffice-Angebote zu machen.

F wie Fehlermanagement

Sobald wir selbst oder uns nahestehende Menschen erkranken, ist es wichtig den Personen zu vertrauen, die für die ambulante und stationäre Versorgung verantwortlich sind. Die hohe Qualität der Versorgung in unserem Gesundheitssystem beweist jeden Tag aufs Neue, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt ist: Alle an der Genesung beteiligten Berufsgruppen geben ihr Bestes, um die ihnen anvertrauten Menschen optimal zu versorgen.