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29. KU Kodierfachkräftekongress

Das Onlineseminar

16. April 2026
9.00 – 16.00 Uhr

Standardpreis: 369 Euro

Für jede weitere Person des gleichen Hauses 319 Euro

10% Rabatt für DGfM-Mitglieder

Alle Preise zzgl. MwSt.

JETZT ANMELDEN

Am 16. April 2026 geht der KU Kodierfachkräftekongress in die nächste Runde. Die KU Gesundheitsmanagement lädt Sie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM) e.V. zu einem abwechslungsreichen Tag mit zahlreichen Vorträgen rund um aktuelle Fragestellungen aus dem Kodieralltag ein.

Programm


09.00-09.15 Uhr
Begrüßung

09.15-10.15 Uhr
Aktuelle BSG-Rechtsprechung und ausgewählte Rechtsfragen zur Intensiv-Komplex-Behandlung
Eric Gröger

10.25-11.25 Uhr
Hybrid-DRGs 2026 – Auswirkungen auf die Praxis
Andreas Wenke

11.35-12.35 Uhr
Leistungsgruppenprüfungen im Fokus – Stand, Erfahrungen und Ausblick
Jonas Nickel

12.35-13.15 Uhr
Mittagspause

13.15-14.15 Uhr
Aktuelles aus der Sepsis-Kodierung
Dr. med. Ulf Dennler

14.25-15.25 Uhr
Das Medizincontrolling und die Kodierabteilung bei Cyberangriffen – Ein Erfahrungsbericht
Dr. med. Erwin Horndasch

15.25-16.00 Uhr
Abschließende Fragen

(Änderungen vorbehalten)

Referenten

Eric Gröger
Fachanwalt für Medizinrecht, Bregenhorn-Wendland & Partner mbB

Eric Gröger ist seit 2019 Rechtsanwalt. Mit den reichhaltigen Streitthemen und vielfachen Gesetzesänderungen im Bereich der Abrechnungsstreitigkeiten beschäftigt er sich seit jeher. Zudem ist Herr Gröger Partner der Kanzlei Bregenhorn-Wendland und Partner mbB, seit 2023 Fachanwalt für Medizinrecht und Verfasser verschiedener Aufsätze u.a. in der KU.

Dr. med. Erwin Horndasch
Leitung Medizincontrolling, Kreisklinik Roth

Seit Beginn des DRG-Zeitalters ist Dr. Horndasch als Medizincontroller und DRG-Berater tätig. Er ist Mitglied beim Fachausschuss für ordnungsgemäße Kodierung und Abrechnung. Zudem ist er als Sachverständiger bei Abrechnungsstreitigkeiten vor Sozial- und Zivilgerichten tätig. Er kann deshalb als Spezialist für die Kodierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen bezeichnet werden.

Vortrag: Kodierung bei Cyberangriffen – Ein Erfahrungsbericht

Die Kreisklnik Roth wurde Opfer eines Cyberangriffs.

Unbekannte haben das IT-Netzwerk der Kreisklinik Roth angegriffen. Das Krankenhaus hat daher vorsorglich die Internetverbindung getrennt. Kurzzeitig war auch die Notaufnahme geschlossen.

Welche Auswirkung hat eine solche Trennung der Internetverbindung auf den Alltag von Kodierkräften?

Und wie kann man/frau sich behelfen? Ein Erfahrungsbericht eines Betroffenen.

Andreas Wenke
Geschäftsführer Franz und Wenke GmbH – Beratung im Gesundheitswesen

Arzt, seit 2017 Geschäftsführer Franz + Wenke GmbH – Beratung im Gesundheitswesen, MünsterStudium der Humanmedizin an den Universitäten Bochum und Essen. Berufliche Tätigkeit: Abteilung für Allgemein- und Thoraxchirurgie (Ev. Krankenhaus Wanne-Eickel), Abteilung für Allgemein- und Unfallchirurgie (Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel), Abteilung für Innere Medizin (St. Marien-Hospital Lüdinghausen)Aufbau und Leitung der Abteilung für Medizincontrolling und Qualitätsmanagement am St. Marien-Hospital Lüdinghausen von 2002 bis 2004, 2004-2016 Arzt im Medizincontrolling / DRG-Research-Group des UKM. Seit 2017 selbständig.

Vortrag: Hybrid-DRGs 2026 – Auswirkungen auf die Praxis

Die Hybrid-DRG entwickeln sich dynamisch weiter und stellen Kodierfachkräfte vor neue Anforderungen im Abrechnungsalltag. Der Vortrag gibt einen strukturierten Überblick über Aufbau und Systematik der Hybrid-DRG und erläutert anhand praxisnaher Beispiele zentrale Regelungen für eine sichere Kodierung. Besonderes Augenmerk liegt auf typischen Fallstricken in der Abrechnung sowie der trennscharfen Abgrenzung zwischen stationären Leistungen, Hybrid-DRG und AOP. Ziel ist es, den Teilnehmenden Orientierung zu geben und konkrete Handlungssicherheit für die tägliche Praxis zu vermitteln.

Bild Dr. Ulf Dennler
Dr. Ulf Dennler (MBA)
Universitätsklinikum Würzburg, Stabsstelle Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement (QRD)

Dr. med. Ulf Dennler, MBA, ist Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin und leitet seit 2025 die Stabsstelle für Medizinisches Qualitäts-, Risiko- und Datenmanagement am UK Würzburg. Er verantwortet Leistungsberichtswesen, Strukturprüfungen, QM/RM, leitete zuvor datenbasierte Klinikprojekte und ist bundesweit in Fachgremien, Lehre und Publikationen aktiv.

Aktuelles aus der Sepsis-Kodierung
Sepsis ist eine der größten Herausforderungen in der klinischen Versorgung – und ab 2026 zugleich ein zentrales Thema der Qualitätssicherung.
Im Vortrag werden Sie über die aktuellen Kodierempfehlungen der Deutschen Sepsis Gesellschaft und deren Zusammenhang mit den Anforderungen des QS-Verfahrens Sepsis informiert.
Zusätzlich erhalten Sie einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen wie den Einsatz des neuen SOFA-2-Scores oder die Anträge zur Anpassung der Kodierrichtlinie Sepsis an das in 2025 veröffentlichte Update der Leitlinie Sepsis.
Sepsis-Patienten werden sehr oft intensivmedizinisch behandelt und auch hier gibt es erhebliche Veränderungen der Dokumentationsvorgaben für die intensivmedizinische Komplexbehandlung. Die wichtigen Änderungen werden im Vortrag erläutert.

Foto von Jonas Nickel
Jonas Nickel
Referent der Geschäftsführung, Klinikum Leverkusen gGmbH

Referent der Geschäftsführung am Klinikum Leverkusen gGmbH. Zuvor Referent für die Zentrale Koordination Strukturprüfungen am Universitätsklinikum Köln (AÖR) und dort u.a. zuständig für das Monitoring der Mindestvoraussetzungen und erweiterten Kriterien für die Erbringung von Leistungsgruppen. Nickel ist zudem stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes West der DGfM e.V.

Leistungsgruppenprüfungen im Fokus – Stand, Erfahrungen und Ausblick
Der Vortrag beleuchtet das Thema Leistungsgruppen und Leistungsgruppenprüfungen aus der Perspektive des Landes Nordrhein-Westfalen. Da sich NRW bereits in einem Stadium nach dem Feststellungsbescheid befindet, liegen konkrete Erfahrungswerte vor, die in anderen Bundesländern so noch nicht vorhanden sind. Die Leistungsgruppenprüfungen wurden dabei durch das Land bzw. die jeweiligen Bezirksregierungen verantwortet – unter anderen institutionellen Rahmenbedingungen als den bundesweit vorgesehenen MD-Prüfungen. Ergänzend zur landesspezifischen Perspektive wird die bundespolitische Reformdebatte eingeordnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ausblick: Welche Entwicklungen sind nach den MD-Prüfungen auf Landesebene zu erwarten – etwa im Hinblick auf laufende Klageverfahren gegen die Nichtzuteilung von Leistungsgruppen oder auf regionale Planungsverfahren bei Vakanzen von Fallkontingenten? Die NRW-Erfahrung dient dabei als wertvoller Frühindikator für Prozesse, die in anderen Bundesländern noch bevorstehen.

Informationen

Datum
16. April 2026, 9.00-16.00 Uhr

Ort
Online über Zugangslink

Gebühr
Normaltarif: 369,00 Euro zzgl. MwSt.
für jede weitere Person des gleichen Hauses: 319,00 Euro zzgl. MwSt.
DGfM-Mitglieder erhalten 10 Prozent Rabatt

Alle Teilnehmer erhalten die Deutschen Kodierrichtlinien 2026 mit MD-Kommentar und Seminarunterlagen inklusive!
Die Anmeldung ist verbindlich, aber jederzeit übertragbar. Die Stornierungsbedingungen entnehmen Sie bitte unseren AGBs.

Kooperationspartner

Logo DGfM e.V.
Foto Anette Nazarenko

Ansprechpartnerin

Anette Nazarenko
Leiterin Healthcare
Tel.: 09221/949-320
E-Mail: a.nazarenko@mgo-fachverlage.de