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Asklepios eröffnet fünftes ambulantes OP-Zentrum in Hamburg-Volksdorf

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Asklepios eröffnet fünftes ambulantes OP-Zentrum in Hamburg-Volksdorf

Patientenversorgung

4 MIN

Infrastruktur für die Medizin von morgen

Hamburg. Die Asklepios Kliniken setzen ihren strategischen Kurs beim Ausbau ambulanter Strukturen konsequent fort. Mit dem neuen Asklepios OP-Zentrum (AOP) in Hamburg-Volksdorf (Halenreie 42) nimmt mittlerweile der fünfte ambulante Operationsstandort in der Hansestadt den Betrieb auf. Die anderen, bereits eröffneten Standorte befinden sich auf dem Gelände der Asklepios Kliniken Altona, Nord-Heidberg, St. Georg sowie im Asklepios MVZ an der Kampnagelfabrik. Nach dem erfolgreichen ersten OP-Tag Ende April wurde das hochmoderne, 623 Quadratmeter große Zentrum am Freitag im Rahmen eines feierlichen Eröffnungsevents offiziell eröffnet. Asklepios reagiert damit direkt auf die massiv gestiegene Nachfrage nach ambulanten OP-Slots und schafft eine hochspezialisierte Infrastruktur. Herzstück ist das seit 2022 kontinuierlich weiterentwickelte „Fast-Track“-Konzept. Dieses garantiert optimierte, hocheffiziente und patientenorientierte Abläufe.

Joachim Gemmel, CEO der Asklepios Kliniken, erklärt dazu: „Der Trend zur Ambulantisierung ist unumkehrbar und gewinnt durch den gesetzlichen Rahmen wie die Hybrid-DRGs massiv an Dynamik. Mit dem neuen Standort in Volksdorf setzen wir ein starkes Zeichen für eine zukunftssichere, wohnortnahe Versorgung.“ Asklepios habe seit dem Start seines Fast-Track-Konzepts im Jahr 2022 eine enorme Expertise aufgebaut. „Dass wir dieses Zentrum zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln in einer Rekordzeit von nur sieben Monaten realisiert haben, unterstreicht unsere Entschlossenheit und Umsetzungsstärke als führender Gesundheitsanbieter in Hamburg“, so Gemmel. Er ist zugleich Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken.

Das AOP-Konzept versteht sich als Full-Service-Plattform. Das inzwischen 81-köpfige fachübergreifende Asklepios-Mitarbeiterteam für die fünf AOP-Zentren (bestehend aus Anästhesist:innen, Anästhesie- und OP-Pflege sowie Empfang) stellt die komplette operative Infrastruktur. Dass man dieses Angebot dringend benötigt, zeigen die Zahlen. Bereits im Jahr 2025 wurden knapp 10.000 Operationen in den Hamburger Zentren durchgeführt. Aktuell kooperieren bereits 19 angeschlossene Praxen sowie die Asklepios Kliniken Nord, Altona und St. Georg mit dem Netzwerk.

Modernste Technik und Raumklasse 1b für sehr hohe Sicherheit

Das neue Zentrum verfügt über drei hochmoderne OP-Säle, elf Aufwachraumplätze sowie einen integrierten Sprechstundenbereich mit zwei Untersuchungszimmern. Diesen betreibt zukünftig ein eigenes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) von Asklepios. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal: Alle OP-Zentren von Asklepios werden konsequent in der Raumklasse 1b errichtet, in der die Luft dreistufig gefiltert wird. Das Leistungsspektrum der AOP-Zentren ist breit gefächert. Es umfasst die Orthopädie, HNO, Chirurgie (AVC), Urologie, Gynäkologie, Plastische Chirurgie, Augenheilkunde sowie die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG).

PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer (CMO) der Asklepios Kliniken, betont den medizinischen Mehrwert: „Medizinische Qualität und Patientensicherheit stehen bei unseren Fast-Track-Einheiten an oberster Stelle. Durch die höchste Reinraumklasse 1b sind wir optimal aufgestellt, um auch komplexe Eingriffe – etwa im Bereich der Orthopädie – zukunftssicher ambulant zu versorgen.“ Und weiter: „Uns geht es aber um mehr als nur die reine Operation: Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir integrierte Gesamtkonzepte. Das reicht von der physiotherapeutischen OP-Vorbereitung bis hin zu einem exakt abgestimmten, modernen Schmerzkonzept, damit unsere Patientinnen und Patienten schnell und schmerzarm in ihren Alltag zurückkehren können.“

Starker Partner für die niedergelassene Ärzteschaft

Ein entscheidender strategischer Vorteil des Asklepios-Modells ist die Öffnung für den niedergelassenen Sektor. Dank insgesamt 5,5 eigener Anästhesie-KV-Sitze bietet Asklepios freiberuflichen Kolleginnen und Kollegen, die händeringend nach modernen OP-Kapazitäten zur Versorgung ihrer Patient:innen suchen, eine verlässliche Heimat. Wie eng verzahnt und bedarfsorientiert dieses System agiert, zeigt sich auch an anderen Standorten. In St. Georg hat man auf explizite Anfrage von Praxen und der KV Hamburg eine spezialisierte Struktur geschaffen. Darin versorgt man mittlerweile jährlich rund 500 Kinder, die Operationen im Bereich HNO benötigen. Die HNO-Abteilung der Asklepios Klinik St. Georg versorgt diese operativ. Mit der Standorteröffnung in Volksdorf schließt Asklepios eine wichtige Versorgungslücke im Hamburger Nordosten und festigt seine Rolle als Schrittmacher der modernen ambulanten Medizin.

Quelle: Asklepios Kliniken

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