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Rüdiger Klapdor leitet neues Zentrum für Frauengesundheit Hamburg

Zentrum für Frauengesundheit Hamburg

Rüdiger Klapdor leitet neues Zentrum für Frauengesundheit Hamburg

Patientenversorgung

3 MIN

Hamburg. Die Gynäkologie und Geburtshilfe des Albertinen Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen und des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses in Hamburg-Volksdorf wird künftig unter einer gemeinsamen Leitung geführt. Prof. Dr. Rüdiger Klapdor übernimmt als Chefarzt beider Kliniken die Leitung des neuen „Zentrums für Frauengesundheit Hamburg“, das im November seine Arbeit aufnimmt. Ziel ist es dadurch, die medizinische Versorgung von Frauen in der Metropolregion Hamburg zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Gemeinsame Leitung mit eigenen Standortprofilen

Das Zentrum bündelt die Kompetenzen der bestehenden gynäkologischen und geburtshilflichen Fachabteilungen beider Krankenhäuser. Die medizinischen Stärken der einzelnen Standorte bleiben dabei erhalten und werden gezielt ausgebaut. Neben Klapdor übernimmt Dr. (univ. Pécs) Zsófia Danckwardt eine Leitungsaufgabe am Amalie.

Schwerpunkte am Amalie Sieveking Krankenhaus

Am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus liegt der Fokus neben minimal-invasiven Operationsverfahren auf dem weiteren Ausbau der Urogynäkologie. Zudem ist vorgesehen, schrittweise ein standortübergreifendes Zentrum für roboterassistierte Chirurgie aufzubauen.

Expertise am Albertinen Krankenhaus

Das Albertinen Krankenhaus verfügt bereits heute über umfassende Erfahrung bei minimal-invasiven Eingriffen mit einem roboterassistierten OP-System. Weitere Schwerpunkte des Standorts sind die Behandlung von Endometriose und Myomen sowie die gynäkologische Onkologie. Die Klinik ist als Brustzentrum und als gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert. Das klinisch und wissenschaftlich zertifizierte Endometriosezentrum zählt bundesweit zu den führenden Einrichtungen seiner Art.

Das Leistungsangebot des Zentrums nutzen jährlich mehr als 18.000 gynäkologische Patientinnen, sowohl ambulant als auch stationär.

Geburtshilfe an beiden Standorten

In den beiden Geburtszentren kommen jährlich knapp 3.800 Kinder zur Welt. Im Albertinen Geburtszentrum wird die neonatologische Versorgung in enger Kooperation mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus geleistet. Das Amalie Geburtszentrum ist als bundesweit erstes Krankenhaus nach den WHO/UNICEF-Kriterien als babyfreundlich zertifiziert.

Verbund als Antwort auf die Krankenhausreform

Beide Krankenhäuser gehören zur Immanuel Albertinen Diakonie. Mit der Gründung des Zentrums reagieren sie auf die veränderten Rahmenbedingungen durch die Krankenhausreform. Ziel ist es, die hohe Qualität und Breite der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung an beiden Standorten langfristig zu sichern und im Verbund gezielt weiterzuentwickeln.

Beide Krankenhäuser bringen hervorragende medizinische Kompetenzen und engagierte Teams in das neue Zentrum ein. Mit gemeinsamen Strukturen und einer klaren medizinischen Schwerpunktsetzung stärken wir die Frauenheilkunde und Geburtshilfe zum Wohle der Patientinnen nachhaltig und schaffen zugleich attraktive Perspektiven für unsere Mitarbeitenden.

Andreas Schneider, Geschäftsführer des Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhauses

Ausblick

Mit dem Zentrum für Frauengesundheit Hamburg entsteht folglich ein standortübergreifendes Angebot, das die Gynäkologie und Geburtshilfe beider Krankenhäuser unter einer gemeinsamen Leitung zusammenführt. Die weitere Entwicklung, insbesondere der geplante Aufbau des Zentrums für roboterassistierte Chirurgie, wird weiterhin zeigen, wie sich das Angebot im Verbund entwickelt.

Quelle: Immanuel Albertinen Diakonie

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