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Tim Schilling übernimmt Gesamtgeschäftsführung der JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk

Tim Schilling JG Rhein-Kliniken

V.l.: Frank Dünnwald (GF St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind), Stephan Prinz (JG-Vorstand), Tim Schilling (Hauptgeschäftsführer Krankenhäuser Köln-Kalk und Köln-Deutz), Martin Tölle (Sprecher JG-Vorstand) und Marcus Kirchmann (GF Ev. Krankenhaus Köln-Kalk)

Tim Schilling übernimmt Gesamtgeschäftsführung der JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk

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Köln-Deutz. Tim Schilling ist neuer Gesamtgeschäftsführer der JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk. Die Josefs-Gesellschaft (JG) bündelt ihre beiden rechtsrheinischen Standorte – das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz und das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk (EVKK). Dies geschieht unter einem gemeinsamen Verbund. Beide Häuser bleiben rechtlich eigenständig und behalten ihre etablierten Namen. Die Zusammenarbeit in Medizin, Organisation und Verwaltung wird künftig deutlich intensiviert.

Neuer regionaler Verbund für das rechtsrheinische Köln

Mit der Gründung der JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk setzt die Josefs-Gesellschaft ihre bewährte Strategie regionaler Krankenhausverbünde konsequent fort. Das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz und das Evangelische Krankenhaus Köln-Kalk bleiben unter ihren etablierten Namen rechtlich selbstständig. Gleichzeitig sollen Synergien gezielt genutzt, medizinische Kompetenzen ausgebaut und die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung im rechtsrheinischen Köln dauerhaft gesichert werden. Der neue Verbund reagiert damit auch auf die Anforderungen der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen.

Tim Schilling: Erfahrung in Krankenhausmanagement und Medizinökonomie

Tim Schilling bringt langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mit. Zuletzt verantwortete er als Kaufmännischer Direktor der GFO Kliniken Bonn die kaufmännische Steuerung von drei Klinikstandorten. Berufsbegleitend absolvierte er ein Bachelor- und Masterstudium in Medizinökonomie. Zuvor war er in der Krankenhausberatung tätig und übernahm Verantwortung in den Bereichen Medizincontrolling, Restrukturierung, Finanzmanagement sowie strategische Krankenhausentwicklung.

„Unser Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser sinnvoll zu bündeln und die Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten konsequent weiterzuentwickeln“, sagt Tim Schilling.

In seiner neuen Funktion arbeitet Schilling eng mit Marcus Kirchmann zusammen, der als langjähriger Geschäftsführer des EVKK die Kontinuität sicherstellt. Kirchmann hat in den vergangenen Jahren wichtige Weichenstellungen für das Haus angestoßen: die Einstufung in die erweiterte Notfallversorgung, die Einrichtung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (ASV CED) sowie die Etablierung einer Palliativstation.

Frank Dünnwald kehrt nach Köln-Hohenlind zurück

Frank Dünnwald, der das Eduardus-Krankenhaus in den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer geleitet hat, hat in dieser Zeit die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Eduardus-Krankenhaus, dem St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind und dem EVKK maßgeblich vorangetrieben. Der Vorstand der Josefs-Gesellschaft dankt ihm ausdrücklich für sein Engagement. Seit dem 1. Juli 2026 konzentriert sich Dünnwald wieder auf seine Leitungsaufgaben im St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, dessen Gesellschafter der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und die Josefs-Gesellschaft sind. Dem Eduardus-Krankenhaus bleibt er als Bindeglied innerhalb der Josefs-Gesellschaft weiterhin verbunden.

Klare Schwerpunktbildung und wirtschaftliche Stabilität als Ziele

Die JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk verfolgen eine klare medizinische Schwerpunktbildung, den Abbau konkurrierender Doppelstrukturen sowie eine engere Zusammenarbeit in Versorgung, Organisation und Verwaltung.

„Das Konzept sichert die finanzielle Stabilität sowie die Arbeitsplatz- und Versorgungssicherheit. Eine gute Medizin muss auch wirtschaftlich nachhaltig sein“, betont der Vorstand der Josefs-Gesellschaft.

Mit der Gründung der JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk und der neuen Gesamtgeschäftsführung unter Tim Schilling schafft die Josefs-Gesellschaft die strukturellen Voraussetzungen, um beide Standorte im rechtsrheinischen Köln langfristig leistungsfähig und wirtschaftlich tragfähig aufzustellen – und damit den Anforderungen der laufenden Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen zu begegnen.

Quelle: Josefs-Gesellschaft gAG

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