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Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege

Digitalisierungsstrategie

Digitalisierungsstrategie für Gesundheit und Pflege

Digitalisierung

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vdek zur Digitalisierungsstrategie des BMG: Wichtige Impulse für bessere Versorgung

Berlin. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat eine Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege vorgestellt. Dazu erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek):

„Die Digitalisierungsstrategie setzt wichtige Impulse, um digitale Anwendungen konsequent am Versorgungsnutzen auszurichten und die Versorgung für Versicherte spürbar zu verbessern. Wir sehen als Ersatzkassen insbesondere folgende Punkte als wichtige Fortschritte:

Weiterentwicklung der ePA als zentrales Versorgungsinstrument

Die elektronische Patientenakte (ePA) muss als digitale Plattform fungieren. Sie ermöglicht, dass Leistungserbringende und Versicherte auf strukturierte, relevante Gesundheitsdaten zugreifen. Es ist wichtig, die ePA und andere digitale Angebote konsequent in Versorgungsprozesse zu integrieren.

Digitale Versorgungssteuerung – von der Ersteinschätzung bis zur Terminvergabe

Die flächendeckende Einführung einer qualitätsgesicherten digitalen Ersteinschätzung, die elektronische Überweisung sowie eine verlässliche digitale Terminvergabe gehören zusammen und sind wichtige Instrumente für eine zukünftige Primärversorgung. Wenn diese Anwendungen ineinandergreifen, können Patientinnen und Patienten schneller in die passende Versorgungsebene geleitet werden.

Nutzung von Echtzeit-Daten für Prävention und patientenzentrierte Angebote

Eine moderne Versorgung braucht zeitnah verfügbare und strukturierte Daten. Wenn Daten nahezu in Echtzeit genutzt werden können, eröffnet das den Krankenkassen neue Möglichkeiten, Versicherte aktiv zu unterstützen.

Wir unterstützen den eingeschlagenen Kurs. Wichtig ist jetzt, die Umsetzung mit klaren Verantwortlichkeiten, realistischen Zeitplänen und einer hohen Verbindlichkeit bei Standards voranzutreiben. Digitalisierung kann einen zentralen Beitrag leisten, um Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nachhaltig zu stärken.“

Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

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