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Universitätsklinikum Freiburg: 25 Millionen Euro für das Digitale Innovationszentrum

DIGIZ

Universitätsklinikum Freiburg: 25 Millionen Euro für das Digitale Innovationszentrum

Digitalisierung

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Mit dem DIGIZ entsteht ein in dieser Form neuartiges Innovations- und Translationszentrum

Freiburg. Das Universitätsklinikum Freiburg erhält 25 Millionen Euro für den Aufbau einer diagnostischen und therapeutischen Forschungs- und Entwicklungseinheit im Digitalen Innovationszentrum (DIGIZ). Die Förderung wurde am 10. Februar vom Kabinett der baden-württembergischen Landesregierung auf Vorschlag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beschlossen.

„Das DIGIZ ermöglicht es, klinische Exzellenz, moderne Medizintechnik und datengetriebene Innovationen mit KI systematisch zusammenzuführen. Dadurch schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert für Patient*innen sowie für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, sagt Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg.

Mit dem DIGIZ entsteht in Freiburg ein bundesweit einzigartiges Innovations- und Translationszentrum. Es liegt an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung. Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – sollen strukturiert und zügig in die medizinische Praxis überführt werden. Die Förderung ermöglicht Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnostik, leistungsfähige IT-Infrastruktur und qualifiziertes Fachpersonal.

„Die intensive, fast einjährige Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium zeigt, wie groß das Vertrauen in das Universitätsklinikum Freiburg und in das Potenzial unseres Ansatzes ist“, so Wenz weiter.

Über das DIGIZ

Im DIGIZ werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie eng verzahnt. Die neue Forschungsinfrastruktur soll gezielt Start-ups sowie internationale Medizintechnik-Unternehmen anziehen. Dadurch sollen gemeinsam innovative Therapien und marktfähige Produkte entwickelt werden.

„Das DIGIZ stärkt Baden-Württemberg als führenden Standort für digitale Gesundheitsinnovationen. Es verbindet exzellente klinische Forschung mit industrieller Entwicklung und beschleunigt so den Transfer von Innovationen in die Versorgung und in den Markt“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Das Zentrum knüpft an bestehende, vom Land geförderte Initiativen an. Darunter sind die Projekte PC3 und PC3-AIDA sowie die Medizindaten-Infrastruktur MEDI:CUS. Ziel ist es, die digitale Vernetzung und den KI-gestützten Einsatz moderner Bildgebung konsequent weiterzuentwickeln. Der Aufbau der geförderten Forschungs- und Entwicklungseinheit beginnt noch in diesem Jahr. Die Inbetriebnahme des DIGIZ ist für 2030 vorgesehen.

Quelle: Universitätsklinikum Freiburg

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