Leverkusen. Das Klinikum Leverkusen übernimmt das Alexianer St. Remigius-Krankenhaus im Opladener Stadtteil zum 1. Januar 2027. Nach abgeschlossenen Verhandlungen haben sich das Klinikum und die Alexianer GmbH verbindlich auf den Übergang des traditionsreichen Standorts verständigt. Beide Seiten sehen darin die Grundlage für eine langfristig starke und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in Leverkusen und der Region.
Zwei Häuser als gemeinsamer Verbund
Künftig sollen die Kompetenzen und gewachsenen Stärken beider Krankenhäuser gezielt zusammengeführt werden. Medizinische Angebote werden sinnvoll aufeinander abgestimmt, Spezialisierungen gemeinsam weiterentwickelt.
Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Meilenstein bei der Konzentration der Gesundheitsversorgung für Leverkusen und das Bergische Land. Wir verbinden zwei leistungsfähige Krankenhaus-Standorte und schaffen damit die Voraussetzungen, als starker kommunaler Maximalversorger zwischen Köln und Düsseldorf Versorgung aus einer gemeinsamen Perspektive und damit noch intensiver zu gestalten“, so der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums.
Dr. André Schumann, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Leverkusen
Medizinische Strategie und Perspektive für Opladen
Der Übergang des St. Remigius Krankenhauses zum Klinikum Leverkusen ist das Ergebnis eines fairen und zügigen Austauschs auf Augenhöhe. Er geschieht im Sinne einer langfristig guten und sicheren Patientenversorgung in der Region.
Benjamin M. Koch, Verbundgeschäftsführer Rheinland der Alexianer
Die gemeinsame medizinische Strategie reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen. Die neue Krankenhausplanung NRW verlangt von Kliniken, Leistungen stärker zu bündeln, Spezialisierungen auszubauen und Versorgungsstrukturen regional abzustimmen. Klinikum und Alexianer hatten den Zusammenschluss bereits während der Gespräche als Chance beschrieben, eine gemeinsame medizinische Gesamtstrategie zu entwickeln.
Uns ist gemeinsam wichtig, Kontinuität zu schaffen und den Übergang für Mitarbeitende und Patienten gut zu gestalten. Das St. Remigius Krankenhaus verfügt über große fachliche Stärke und eine starke Bindung an die Menschen vor Ort.
Dr. Daniela Kreuzberg, Geschäftsführerin St. Remigius Krankenhauses
Kontinuität für Patientinnen, Patienten und Beschäftigte
Das St. Remigius-Krankenhaus bleibt als Standort in Opladen erhalten und wird in die medizinische Gesamtstrategie des Konzerns Klinikum Leverkusen eingebunden. Für Patientinnen und Patienten steht zunächst Kontinuität im Vordergrund: Die Versorgung an beiden Standorten wird verlässlich fortgeführt. Gleichzeitig lassen sich Behandlungsangebote künftig stärker aufeinander abstimmen, und die Versorgung innerhalb des gemeinsamen Verbunds wird gezielter möglich.
Auch für die Beschäftigten des größten kommunalen Arbeitgebers der Stadt eröffnen sich neue Wege der standortübergreifenden Zusammenarbeit, des fachlichen Austauschs und der beruflichen Weiterentwicklung. Das Klinikum hat gegenüber beiden Belegschaften angekündigt, Veränderungen sorgfältig vorzubereiten und die betroffenen Bereiche frühzeitig zu informieren.
Zeitplan bis zum Übergang
In den kommenden Wochen und Monaten werden die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen für den Übergang vorbereitet. Zum 1. Januar 2027 wird das St. Remigius-Krankenhaus Teil des Konzerns Klinikum Leverkusen. Bis dahin wird der Krankenhausbetrieb an beiden Standorten unverändert und verlässlich fortgeführt.
Mit dem Zusammenschluss entsteht ein gemeinsamer Krankenhausverbund, der Leistungen bündeln und die medizinische Versorgung in Leverkusen und der Region langfristig absichern soll.
Quelle: Klinikum Leverkusen





