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VITREA baut ambulante Reha gezielt aus, erstes Rehazentrum in Celle geplant

ambulante Reha

Dr. York Dhein, CEO VITREA Deutschland

VITREA baut ambulante Reha gezielt aus, erstes Rehazentrum in Celle geplant

Patientenversorgung

2 MIN

Damp. Die VITREA Gruppe erweitert ihre Wachstumsstrategie um den gezielten Aufbau eigener ambulanter Rehazentren. Ziel ist eine bessere Versorgung in Regionen, in denen ambulante Rehabilitation bislang wenig verbreitet ist. Das erste Zentrum dieser Art entsteht in Celle und soll am 1. April 2027 eröffnen.

Ambulante Reha wohnortnah verfügbar machen

Bei der ambulanten Rehabilitation werden Patientinnen und Patienten tagsüber intensiv medizinisch und therapeutisch behandelt. Danach kehren sie in ihr häusliches Umfeld zurück. Solche wohnortnahen Angebote sind vor allem außerhalb der Ballungszentren nicht überall vorhanden.

VITREA hat deshalb bundesweit Regionen und mögliche Standorte darauf geprüft, wo ambulante Reha-Angebote fehlen. Celle wurde als Oberzentrum ausgewählt, das für das ländlich geprägte Umland ein wichtiger Versorgungsstandort ist. Im Umkreis von rund 40 Kilometern gibt es bislang kein ambulantes Rehazentrum.

Celle als erster Standort

Für das neue Rehazentrum investiert VITREA einen siebenstelligen Betrag. Es entsteht im Heide Tower, dem ehemaligen Bürogebäude einer Versicherung. Statt eine bestehende Rehaeinrichtung zu übernehmen, baut das Unternehmen Angebot und erforderliche Strukturen selbst auf. Dieser Ansatz bietet wirtschaftliche Vorteile gegenüber dem Kauf eines bereits etablierten Rehazentrums.

Geplant sind 60 Plätze für die orthopädische und 20 Plätze für die psychosomatische Rehabilitation. Zum Leistungsangebot gehören außerdem die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) und Physiotherapie. Für den Betrieb sind rund 40 Vollzeitstellen vorgesehen, insgesamt sollen etwa 50 bis 60 Mitarbeitende tätig sein.

Modell für weitere Regionen

Celle ist der Auftakt, weitere ambulante Rehazentren werden dort folgen, wo Versorgungsbedarf besteht. Unser standardisiertes Modell von der Standortauswahl bis zur Eröffnung ermöglicht einen zügigen Aufbau. So ergänzt VITREA sein Wachstum durch Übernahmen um eigene Neugründungen und baut sein ambulantes Rehaangebot gezielt aus.

Dr. York Dhein, CEO VITREA Deutschland

Das Projekt zeigt, dass VITREA neben Übernahmen auch eigene Neugründungen als Wachstumsweg nutzt. Weitere Standorte sollen dort entstehen, wo der Versorgungsbedarf es erfordert.

Quelle: VITREA Holding Deutschland GmbH

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