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AKG-Kliniken positionieren sich neu für die kommende Legislaturperiode

Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel (li.), Dr. Karin Hochbaum (re.)

AKG-Kliniken positionieren sich neu für die kommende Legislaturperiode

Personalia

3 MIN

Dr. Karin Hochbaum in den Vorstand gewählt, Krisenvorsorge im Fokus

Berlin. Unmittelbar nach dem Start der neuen Bundesregierung und dem Amtsantritt von Frau Warken als Gesundheitsministerin stellt sich die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser e.V. (AKG-Kliniken) mit personellen und inhaltlichen Neuerungen für die anstehende Legislaturperiode auf.

Im Rahmen der turnusgemäßen Mitgliederversammlung wurde Frau Dr. Karin Hochbaum, medizinische Geschäftsführerin im Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam, in den AKG-Vorstand gewählt. Sie folgt auf Frau Dr. Iris Minde, die nach ihrem Ausscheiden aus der Geschäftsführung des Klinikums St. Georg in Leipzig aus dem Vorstand ausgeschieden war.

Der Vorstandsvorsitzende Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Frau Dr. Hochbaum und würdigt die Verdienste ihrer Vorgängerin: „Mit großem Respekt und viel Dankbarkeit blicken wir auf das langjährige Engagement von Frau Dr. Iris Minde für die kommunalen Kliniken. Ihr Einsatz, nicht nur im Rahmen der AKG-Kliniken, sondern weit darüber hinaus, hat maßgeblich zur Stärkung dieser wichtigen Säule unserer Gesundheitsversorgung beigetragen. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute.“

Krisenvorsorge rückt in den Mittelpunkt

Ein zentraler Schwerpunkt der AKG-Kliniken in der kommenden Zeit wird die Vorbereitung des Gesundheitssystems auf mögliche Krisenszenarien sein. Als Einrichtungen der kritischen Infrastruktur und öffentliche Institutionen sehen die AKG-Kliniken in der aktuellen geopolitischen Lage eine besondere Verantwortung. Die neu etablierte Koordinierungsfunktion in den Bundesländern wird als wichtiges Instrument gesehen, um die Krankenhäuser krisenfest auszurichten. Voraussetzung dafür ist eine enge regionale Abstimmung mit allen Akteuren der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes sowie klare Regelungen zur Aufgaben- und Rollenverteilung im Krisenfall, wie sie im Koalitionsvertrag angekündigt sind. Stabile Sicherheits-, Personal- und Übungskonzepte müssen regional entwickelt und mit überregionalen Strukturen verzahnt werden. Die damit verbundenen Anforderungen an Ausstattung, Infrastruktur und Organisation sind im Rahmen der Koordinierungsfunktion angemessen zu finanzieren, wobei die AKG-Kliniken die jüngst im Grundgesetz verankerten Sondervermögen als Chance sehen.

Offener Dialog der AKG-Kliniken mit der neuen Bundesregierung

Die AKG-Kliniken haben eine „Task-Force“ auf Ebene der Geschäftsführenden ins Leben gerufen, um den politischen Dialog mit allen relevanten Akteuren der Krisenvorsorge zu intensivieren und die praktische Umsetzung gemeinsamer Konzepte in den Regionen vorzubereiten. Dabei werden bewusst auch andere Träger und Betreiber kritischer Infrastrukturen eingebunden.

Geschäftsführer Nils Dehne blickt optimistisch auf die Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung: „Wir begrüßen Frau Warken und ihre parlamentarischen Staatssekretäre Tino Sorge und Georg Kippels herzlich in ihren neuen Ämtern. Wir sind zuversichtlich, dass der unvoreingenommene Blick von außen und ein neuer Politikstil wichtige Impulse für die dringend notwendigen Reformen im Gesundheitswesen setzen können. Wir sehen hier eine großartige Chance für einen Dialog auf Augenhöhe und eine gemeinsame Perspektive.“ Die AKG-Kliniken begleiten die Amtsübernahme mit einem aufrichtigen Vertrauensvorschuss und der notwendigen Geduld auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen und zielgerichteten Reformagenda.

Quelle: Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser e.V.

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