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Fachtagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im VKD

Fachtagung

Paul Bomke (3.v.l.), Stefan Günther (3. v. r.), Dr. Daniel Napieralski-Rahn (2.v.l.), Max Heuchert (1.v.l.), Holger Höhmann (1.v.r.), Jana Breitsprecher (4.v.l.), Jan Fricke (2.v.r.)

Fachtagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im VKD

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3 MIN

Fachtagung vom 5. bis 6. November in Münster

Münster. Vom 05. bis 06. November 2026 fand im Landeshaus des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe die 58. Jahrestagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im Verband der Klinikmanager Deutschlands (VKD) statt. Die Krankenhausmanager tagten unter dem Motto „Dialektisches Management psychiatrischer Einrichtungen“ und tauschten sich zwei Tage lang intensiv über aktuelle Themen und die aktuellen Herausforderungen für psychiatrische Fachkrankenhäuser und Abteilungen aus. Die Jahrestagung stand unter dem Eindruck enormen gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels, denen psychiatrische Einrichtungen ausgesetzt sind. Nicht immer lassen sich Fragestellungen und Lösungen mit Ja oder Nein oder mit wirkt oder wirkt nicht beantworten. Genau das beschreibt die Dialektik, in die das Management eingebunden ist.

Dr. Lunemann, Direktor des LWL, betonte in seinem programmatischen Grußwort u.a. die Bedeutung regionaler Steuerung und Planung und die notwendige kommunale Verortung psychosozialer Angebote. Den inhaltlichen Rahmen spannte zu Beginn Prof. Dr. Becker, Universität Leipzig, der beeindruckend verdeutlichte, wie aus Ideen beispielsweise Leitlinien werden und unter welchen Voraussetzungen dann auch echter Wandel geschieht.

Praktisch wurde es im Anschluss mit Themen wie „Licht und Schatten innovativer Versorgungsmodelle“ oder Chancen und Risiken der fortschreitenden Digitalisierung. Ebenso nahm die Studie der BAG Psychiatrie zur Weiterentwicklung der Berufsfelder in der psychosozialen Versorgung Raum ein. Der erste Tag endete mit einem Stadtrundgang und der Erkenntnis, dass sich der westfälische Friede in Münster im Jahre 1648 erst über fünf Jahre entwickeln musste und dass gute Lösungen sich im Diskurs und Kompromiss am besten entwickeln – ein Hinweis, den die Teilnehmenden der Tagung sehr gerne in ihre Praxis mitnehmen. Im Ratskeller klang bei einem typisch westfälischen Buffet der gemeinsame Abend aus.

2. Tag der Fachtagung

Am zweiten Tag wurden Themen wie das Management und die Überwindung von Schnittstellen in der psychosozialen Versorgung, die damit verbundene Steuerungsnotwendigkeiten sowie die Chancen der aktuellen Gesetzgebung diskutiert. Impulse zu einem erfolgreichen modernen Personalmanagement und die Eckpunkte zur Weiterentwicklung der gültigen Personalrichtlinie bildeten den Abschluss. Und immer wieder ging es um These, Antithese und Synthese, oder konkret: um das Finden von Lösungen, die auch wirklich zukunftsfähig sind. Die Tagung gab Energie und Kraft, so ein Teilnehmer, für die vor uns liegenden Herausforderungen des Managements.

Münster, der LWL und Dr. Napieralski-Rahn mit seinem Team waren fürsorgliche und herzliche Gastgeber. Alle haben diese besondere Gastfreundschaft genossen. Die Fachgruppe wählte auf der Mitgliederversammlung turnusgemäß auch einen neuen Fachgruppenvorstand. Paul Bomke, Klingenmünster, amtierender Vorsitzender wurde wiedergewählt. Als Stellvertreter wurden Stefan Günther, Regensburg und Dr. Daniel Napieralski-Rahn, Hamm gewählt. Zu Beisitzern wurden Carola Bohlender, Bedburg-Hau, Holger Höhmann, Langenfeld, Ramon Krüger, Köln und Max Heuchert, Gießen gewählt. Zudem sind auch Jan Fricke, Rinteln, Jana Breitsprecher, Greifswald, Janis Preuß, Göttingen und Stefanie Zimmermann, Winnenden in die künftige Vorstandsarbeit eingebunden. Reinhard Belling, Kassel, Anett Rose-Losert, Weinsberg, Thomas Brobeil, Rottweil und Michael Dieckmann, Zürich, stellten sich nicht mehr zur Wahl. Die Mitgliederversammlung bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für das Engagement für die Fachgruppe in den letzten drei Jahren und wünschte allen neuen und alten Mitgliedern im Vorstandsteam viel Erfolg und Gelassenheit bei der künftigen Arbeit.

Quelle: VKD Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen

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