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Kreiskrankenhaus Emmendingen: 4,5 Millionen Euro Landesmittel für Modernisierungsplanung

Kreiskrankenhaus Emmendingen Förderung

Freuen sich über den Scheck in Höhe von 4,5 Millionen Euro (v.l.): Gela Sonnenschein (stellvertretende Geschäftsführerin KKE), Clemens Jöhle (Leitung Technik und Bauwesen KKE), Stefanie Wernet (MdL CDU), Joachim Saar (Fraktionssprecher CDU Kreistag), Regierungspräsident Carsten Gabbert, Landrat Hanno Hurth, Oliver Hildenbrand (Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit), Rüdiger Tonojan (MdL Bündnis 90/Die Grünen), Roman Götzmann (Fraktionssprecher SPD Kreistag), Dr. Ulrich Saueressig (Ärztlicher Direktor KKE), Hannelore Reinbold-Mench (Fraktionssprecherin Freie Wähler Kreistag), Barbara Schuler (Fraktionssprecherin Bündnis 90/DieGrünen Kreistag) und Kerstin Harms (Pflegedirektorin KKE)

Kreiskrankenhaus Emmendingen: 4,5 Millionen Euro Landesmittel für Modernisierungsplanung

Aus der Praxis

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Emmendingen. Das Kreiskrankenhaus Emmendingen (KKE) erhält 4,5 Millionen Euro aus dem Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 des Landes Baden-Württemberg. Die Mittel sind für die Planungsphase des Maßnahmenpakets 3 vorgesehen, mit dem das Bettenhaus grundlegend modernisiert werden soll. Sozialminister Oliver Hildenbrand überreichte den symbolischen Scheck persönlich vor Ort – ein Zeichen der Landesunterstützung für den Klinikstandort im Landkreis Emmendingen.

Scheckübergabe durch Sozialminister Hildenbrand

Am vergangenen Freitag fand die offizielle Übergabe des Förderschecks im Kreiskrankenhaus Emmendingen statt. Stellvertretende Geschäftsführerin Gela Sonnenschein und Landrat Hanno Hurth nutzten den Anlass, um Minister Hildenbrand und Regierungspräsident Carsten Gabbert über die geplanten Baumaßnahmen sowie die strategische Weiterentwicklung des Klinikstandorts zu informieren.

Die bewilligten Landesmittel decken die Leistungsphasen 1 bis 4 ab – von der Grundlagenermittlung über die Vor- und Entwurfsplanung bis zur Genehmigungsplanung. Damit ist die planerische Grundlage für den nächsten großen Modernisierungsabschnitt gelegt. Die Gesamtförderhöhe für das Bauprojekt wird im weiteren Verfahren festgesetzt. Rechtsgrundlage ist § 11 Absatz 2 des Landeskrankenhausgesetzes Baden-Württemberg.

Was das Maßnahmenpaket 3 umfasst

Im Mittelpunkt des dritten Bauabschnitts steht die umfassende Erneuerung des bestehenden Bettenhauses. Konkret ist geplant, die bisherigen Drei-Bett-Zimmer in moderne Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Sanitäranlage umzuwandeln. Davon profitieren sowohl Patientinnen und Patienten – durch mehr Komfort und Privatsphäre – als auch die Mitarbeitenden durch verbesserte Arbeitsbedingungen.

Darüber hinaus sieht das Maßnahmenpaket den Aufbau einer neuen Endoskopie-Abteilung mit drei Sälen sowie einer ambulanten Operationsstruktur mit zwei neuen OP-Sälen vor. Ergänzt werden die Maßnahmen durch eine energetische Sanierung mit vollumfänglicher Fassadenrenovierung sowie weitere Einzelmaßnahmen, etwa zur Brandschutzertüchtigung.

Kontinuität eines langfristigen Modernisierungskurses

Das Maßnahmenpaket 3 reiht sich in eine Folge bereits abgeschlossener und laufender Bauprojekte ein. Im Rahmen des Maßnahmenpakets 2 entstanden unter anderem fünf hochmoderne Operationssäle, ein neuer Haupteingang und weitere zentrale Funktionsbereiche. Eine neue Zentrale Notaufnahme sowie eine Intermediate-Care-Station befinden sich derzeit in der Fertigstellungsphase.

„Mit der Aufnahme einer Planungsrate in Höhe von 4,5 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 setzen wir ein klares Zeichen für eine starke und zukunftsfähige Krankenhausversorgung im Landkreis Emmendingen. Das Kreiskrankenhaus Emmendingen leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung der Menschen in der Region. Mit der Landesförderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass Patientinnen und Patienten auch künftig unter modernen Bedingungen behandelt werden können“, sagt Oliver Hildenbrand, Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Baden-Württemberg.

Regierungspräsident Carsten Gabbert ordnet die Förderentscheidung strategisch ein: „Die Landesförderung ist ein wichtiges Signal für den Krankenhausstandort Emmendingen. Mit der Planung des Maßnahmenpakets 3 wird die langfristige Weiterentwicklung des Kreiskrankenhauses konsequent fortgesetzt. Davon profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis als auch die Beschäftigten des Hauses.“

Landrat Hanno Hurth, Vorsitzender des Krankenhausausschusses, begrüßt die Entscheidung: „Die Förderentscheidung des Landes ist eine hervorragende Nachricht für den Landkreis Emmendingen. Sie zeigt, dass das Kreiskrankenhaus als leistungsfähiger Gesundheitsversorger wahrgenommen und in seiner Entwicklung unterstützt wird. Nach den umfangreichen Investitionen der letzten Jahre ist die Modernisierung des Bettenhauses der konsequente nächste Schritt. Mein Dank gilt dem Land Baden-Württemberg für diese wichtige Unterstützung.“

Geschäftsführer Armin Müller sieht in der Förderzusage einen entscheidenden Entwicklungsschritt: „Mit der Bewilligung der Planungsrate können wir die nächsten Schritte unseres Zukunftskonzepts angehen. Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen und Patienten eine moderne, komfortable und hochwertige Versorgung zu bieten und gleichzeitig attraktive Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu schaffen. Die Förderzusage ist dafür ein entscheidender Meilenstein.“

Mit der Bewilligung der Planungsrate ist der Startschuss für die nächste Ausbauphase des Kreiskrankenhauses Emmendingen gefallen. Die Förderung durch das Land Baden-Württemberg sichert die Planungsgrundlage; über die Gesamtförderhöhe des Projekts wird im weiteren Verfahren entschieden.

Quelle: Landkreis Emmendingen

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