Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, flache Hierarchien – Konzepte aus der New-Work-Bewegung haben längst Einzug in viele Branchen gehalten. Doch wie sieht es in Krankenhäusern aus? Dort muss die Patientenversorgung rund um die Uhr sichergestellt sein und starre Dienstpläne gehören zum Alltag. Die Anforderungen des Klinikbetriebs und die Erwartungen moderner Arbeitnehmer scheinen auf den ersten Blick kaum vereinbar. Und dennoch führt kein Weg daran vorbei, sich mit den Ideen aus dem New-Work-Kosmos auseinanderzusetzen.
Denn gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen den Druck auf die Häuser. Sie müssen attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und als Arbeitgeber sichtbar werden. Das alles geschieht zudem mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Diesen bringt die Krankenhausreform mit sich und er bindet ohnehin schon knappe Kapazitäten. Wie also lässt sich New Work in einem Krankenhaus denken – und vor allem: umsetzen? In der aktuellen Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement spricht Caroline Schubert, Vorstand an den ViDia Kliniken Karlsruhe, offen darüber, wie ihr Haus mit dem Themenkomplex New Work umgeht. Sie erklärt, wo Flexibilisierung gelingt und wo die Grenzen des Machbaren liegen.
Personalmanagement, Führungskultur und Employer Branding
Im Fachgespräch beleuchtet Caroline Schubert eine Vielzahl praxisrelevanter Aspekte rund um New Work im Klinikkontext. Und sie gibt dabei Einblicke, die weit über das Thema Arbeitszeit hinausgehen.
Zunächst geht es um die Grundsatzfrage: Was versteht Caroline Schubert persönlich unter New Work – und was bedeutet der Begriff konkret für die ViDia Kliniken? Darauf aufbauend stellt sich die Frage, ob New Work unter den Bedingungen von Fachkräftemangel und wirtschaftlichem Druck überhaupt Luxus sein kann – oder ob er längst zur Notwendigkeit geworden ist. Eng damit verknüpft ist die Frage, wie sich flexible Arbeitszeitmodelle im 24/7-Betrieb eines Krankenhauses – insbesondere in der Pflege – realisieren lassen, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden.
Ebenso beantwortet Caroline Schubert u.a. folgende Fragen:
- Wie begegnen die ViDia Kliniken den Erwartungen der Generation Z?
- Ist selbst organisierte Führung als Gegenentwurf zu klassischen Hierarchien im Krankenhaus überhaupt umsetzbar?
- Welche Auswirkungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes sind zu befürchten?
Das Interview mit Caroline Schubert und weitere spannende Einsichten zum Thema New Work lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement.




