München. Marie le Claire bleibt Kaufmännische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des TUM Klinikums. Ihr Vertrag wurde vom Aufsichtsrat vorzeitig bis 2032 verlängert. Das Münchner Universitätsklinikum setzt damit bewusst auf personelle Kontinuität in der wirtschaftlichen Führung. Seit ihrem Amtsantritt 2022 hat le Claire die kaufmännische und infrastrukturelle Steuerung des Hauses maßgeblich geprägt.
Planungssicherheit durch frühe Vertragsverlängerung
Mit der vorzeitigen Entscheidung schafft das TUM Klinikum eine verlässliche Grundlage für die strategische Weiterentwicklung in den kommenden Jahren. Marie le Claire verantwortet als Kaufmännische Direktorin die wirtschaftliche sowie infrastrukturelle Steuerung des Universitätsklinikums. Sie trägt damit wesentlich zu dessen Leistungs- und Zukunftsfähigkeit bei.
Marie le Claire steht für eine moderne und zukunftsorientierte Führung des TUM Klinikums. Sie verbindet betriebswirtschaftlichen Fokus mit einem hervorragenden Gespür für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren hat sie Strukturen und Prozesse modernisiert und damit wichtige Weichen für ein leistungsfähiges Klinikum von morgen gestellt. Marie le Claire steht für Gestaltungswillen und strategischen Weitblick. Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist Bestätigung ihrer hervorragenden Arbeit und ein großer Vertrauensbeweis: Wir setzen auf Kontinuität und Qualität. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
Markus Blume, Wissenschaftsminister Bayern
Modernisierung von Strukturen und Prozessen
Seit ihrem Amtsantritt hat le Claire zentrale Managementstrukturen und Verwaltungsabläufe grundlegend neu ausgerichtet, um sie effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Personalentwicklung. Sie initiierte ein interprofessionelles Führungskräfteprogramm, das gezielt auf die Anforderungen des Klinikums zugeschnitten ist. Parallel dazu trieb sie die Digitalisierung im Personalbereich konsequent voran. Dies tat sie unter anderem durch die Einführung eines modernen Bewerbermanagementsystems sowie einer flexibel einsetzbaren Software für die Personaleinsatzplanung.
Das TUM Klinikum entstand zum 1. August 2024 aus dem Zusammenschluss des Klinikums rechts der Isar und des Deutschen Herzzentrums München. Über diesen Meilenstein haben wir hier berichtet.
Gerade angesichts der vielfältigen Herausforderungen im Gesundheitswesen ist es wichtig, wirtschaftliche Stärke mit einer langfristigen strategischen Perspektive zu verbinden – insbesondere auch im Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeitende, die besten Köpfe auf dem Arbeitsmarkt. Ich freue mich darauf, auch in den kommenden Jahren mit den Mitgliedern des Vorstands und den Mitarbeitenden die Zukunft des TUM Klinikums gemeinsam zu gestalten.
Marie le Claire
Digitalisierung am klinischen Arbeitsplatz
Auch im klinischen Bereich treibt le Claire die digitale Transformation voran. In Kürze startet der Roll-out einer mobilen App für den klinischen Arbeitsplatz, die medizinischem Personal ortsunabhängig und datenschutzkonform Zugriff auf Informationen aus dem Krankenhausinformationssystem ermöglicht. Ziel ist eine spürbare Entlastung im Klinikalltag.
Investitionen in Bau und medizinische Infrastruktur
Darüber hinaus forciert le Claire bedeutende Bau- und Investitionsvorhaben. Zuletzt wurden drei Großprojekte in Millionenhöhe angestoßen – darunter Ersatz- und Neubauten für eine hochmoderne OP-Infrastruktur sowie die Beschaffung von Großgeräten in der Radiologie.
Quelle: TUM Klinikum





