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Ein Leuchtturm moderner Medizin

MRI Zentrum Klinik

Ein Leuchtturm moderner Medizin

Aus der Praxis

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Zum 1. August wird das TUM Klinikum gegründet

München. Spitzenmedizin der Zukunft unter einem Dach: Zum 1. August entsteht das neue TUM Klinikum, ein Zusammenschluss des Klinikums rechts der Isar und des Deutschen Herzzentrums München (DHM). Der Bayerische Landtag hat für den Verbund jetzt den Weg freigemacht und die gesetzlichen Änderungen im Universitätsklinikagesetz beschlossen. Das neu gegründete TUM Klinikum vereint Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf höchstem Niveau und bietet ein einmaliges Leistungsspektrum im Bereich der Herzmedizin.

Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sagt: „Wir starten in eine neue Ära der Spitzenmedizin in Bayern: Die Münchner Universitätsmedizin steht schon heute für absolute Exzellenz. Mit der Gründung des TUM Klinikums heben wir sie auf ein neues Level. Wir bringen die beiden Spitzeneinrichtungen Rechts der Isar und DHM unter einem Dach zusammen, wir verbinden das Beste mit dem Besten! So entsteht ein bundesweit einzigartiger Leuchtturm für Herz- und Gefäßmedizin, ein echtes medizinisches Schwergewicht. Unser Ziel: Mehr Austausch, mehr Effizienz, mehr Exzellenz – zum Wohle der Patientinnen und Patienten!“

„Im TUM Klinikum gehen zwei renommierte Medizinzentren künftig gemeinsame Wege in der Patientenversorgung, Forschung und Lehre. Wir wollen unsere exzellente, patientenorientierte Versorgung und den medizinischen Fortschritt durch die Verbindung von Spitzentechnologien mit Medizin in Zukunft gemeinsam vorantreiben“, sagt Dr. Martin Siess, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands, der künftig aus fünf Personen besteht. „Als TUM Klinikum können wir bisherige Grenzen zwischen den beiden Häusern abbauen und unsere langjährige Zusammenarbeit mit großen Vorteilen für unsere Patientinnen und Patienten, Beschäftigten und Forschenden vertiefen“, erklärt Dr. Siess weiter.

Prof. Peter Ewert, Ärztlicher Leiter des Deutschen Herzzentrums München und Vorstandsmitglied des TUM Klinikums, sagt: „Das Deutsche Herzzentrum München und das Klinikum rechts der Isar sind für ihre exzellenten medizinischen Leistungen bekannt. Die einzigartige Kultur beider Kliniken bleibt erhalten. Aber durch die Fusion entstehen Synergien, die innovative Behandlungsmethoden schneller in die klinische Praxis überführen und die Patientenversorgung verbessern.“ Als Teil des TUM Klinikums profitiere das Herzzentrum von einer verbesserten Finanzierung von Forschung und Lehre. „Vor 50 Jahren als erste Einorgan-Klinik in Deutschland gestartet, ist das Herzzentrum heute ein führendes Zentrum für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Es setzt nun seine Erfolgsgeschichte als wichtiger Baustein des TUM Klinikums fort“, erklärt Prof. Ewert weiter.

„Mit der Gründung des TUM Klinikum schaffen wir einen Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft“, sagt TUM-Präsident Professor Thomas F. Hofmann. „Die Verbindung der exzellenten Kompetenzen von Klinikum rechts der Isar und Deutschem Herzzentrum München und deren Verschränkung mit dem technisch-naturwissenschaftlichen Profil der TUM wird unsere medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung auf ein noch höheres Leistungsniveau heben.“

Die Zusammenführung beider Häuser unter der Dachmarke TUM Klinikum ist eine strategische Weichenstellung: Sie soll die Exzellenz der Einrichtungen weiter stärken, wertvolle Synergien in Gesundheitsversorgung sowie medizinischer Forschung noch besser heben und im Bereich Herz- und Kreislauf-Erkrankungen neue Potenziale erschließen. Beide Einrichtungen sollen weiterhin ihre Profile schärfen und operativ sowie wirtschaftlich eigenständig agieren. Personelle Veränderungen oder gar eine Schlechterstellung der Mitarbeitenden soll es auf beiden Seiten nicht geben; vielmehr bietet der Verbund neue Chancen und Perspektiven. Weiterhin soll die gemeinsame Dachmarke dazu beitragen, auch international noch mehr Strahlkraft zu gewinnen.

Quelle: MRI TUM

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