»

Advanced Practice Nurses als Innovationstreiber im Krankenhaus

Advanced Practice Nurses

Advanced Practice Nurses als Innovationstreiber im Krankenhaus

Expertenstimmen

2 MIN

Pflegemanagement und Patientensicherheit neu gedacht: Was APNs leisten können

Der demografische Wandel stellt deutsche Krankenhäuser vor immense Herausforderungen. Patientinnen und Patienten werden älter, ihre Versorgungsbedarfe komplexer – und das bei anhaltendem Fachkräftemangel und wachsendem Kostendruck. Gleichzeitig verändert die Akademisierung der Pflege die Möglichkeiten der Versorgungsgestaltung grundlegend. Advanced Practice Nurses (APN) stehen dabei im Mittelpunkt. Es sind hochqualifizierte Pflegefachpersonen, die evidenzbasiert handeln, Versorgungslücken schließen und als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis wirken. In der aktuellen Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement sprechen wir mit Dr. rer. medic. Juliane Spank, Pflegewissenschaftlerin, Advanced Practice Nurse Delirmanagement (AKTIVER) sowie APN-Koordinatorin am Klinikum Stuttgart, und Philipp Strnad, stellvertretende pflegerische Zentrumsleitung und APN-Koordinator am Klinikum Stuttgart, über die Rolle von APNs und die strukturellen Voraussetzungen für deren Implementierung im Klinikalltag.

Fachkräftemangel, Delirprävention und Pflegekompetenzgesetz: Die zentralen Fragen des Interviews

Im Fachgespräch beleuchten die beiden Experten aus Stuttgart praxisnah und faktenbasiert, was Advanced Practice Nurses konkret leisten – und was Klinikleitungen verpassen, wenn sie auf diese Rollen verzichten. Dabei werden u.a. folgende Fragen diskutiert:

  • Was leistet eine APN und was unterscheidet sie von einer klassischen Pflegefachperson?
  • Was entgeht Kliniken, die noch keine akademischen Pflegestellen haben – besonders in Bezug auf Versorgungsqualität, Mitarbeiterbindung und Wettbewerbsfähigkeit?
  • Warum wird das Thema Delir im Klinikalltag häufig noch unterschätzt?
  • Wie gelingt die Qualitätssicherung über ein heterogenes Team aus Pflegefachkräften, Betreuungsassistentinnen und -assistenten sowie Ehrenamtlichen hinweg?
  • Reicht das Pflegekompetenzgesetz aus, oder bleibt für APNs im Klinikalltag noch zu viel in der Grauzone?

Das vollständige Fachgespräch mit Dr. Juliane Spank und Philipp Strnad mit allen Antworten und Einblicken in die Praxis des Klinikums Stuttgart finden Sie in der Juni-Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement.

Jetzt im KU Archiv nachlesen!

Weitere Aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt Anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

OPS 8-98f Schlichtungsausschuss Entscheidung S20260001

Schlichtungsausschuss Bund zu OPS 8-98f: Entscheidung S20260001 verschärft Dokumentationspflichten in der Intensivmedizin

Das Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege" begrüßt die im Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vorgesehene Transformationsklausel nach § 113e SGB XI als überfälligen Schritt. Die Regelung ermöglicht es erstmals, Vergütungsanteile für dauerhaft unbesetzte Pflegestellen in entlastende Techniklösungen umzuwidmen.

Expertenstimmen

Beitrag lesen
Compliance

100 Mal Compliance

Der vorliegende Beitrag ist der einhundertste seiner Art. Es begann im März 2018 mit einem ganz allgemeinen Beitrag über Compliance-Management im Krankenhaus. I

Expertenstimmen

Beitrag lesen
New Work

New Work im Krankenhaus: Luxus oder Notwendigkeit?

Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, flache Hierarchien – Konzepte aus dem Komplex New Work haben längst Einzug in viele Branchen gehalten. Doch wie sieht es in Krankenhäusern aus, wo die Patientenversorgung rund um die Uhr sichergestellt sein muss?

Expertenstimmen

Beitrag lesen