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Landkreis übernimmt Helios Klinik Zerbst/Anhalt zum 1. März

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Landkreis übernimmt Helios Klinik Zerbst/Anhalt zum 1. März

Patientenversorgung

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Klares Votum für die Übernahme

Köthen (Anhalt). Der Kreistag des Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat am Abend des 19. Februar 2026 in namentlicher Abstimmung mit nur einer Gegenstimme den Übergang der Helios Klinik Zerbst/Anhalt in die kommunale Trägerschaft beschlossen. Damit setzt der Landkreis ein klares Signal für die langfristige Sicherung der medizinischen Versorgung in Zerbst und der Region.

Mit dem positiven Beschluss im Gepäck reist Landrat Andy Grabner (CDU) am heutigen Freitag nach Berlin, um dort gemeinsam mit Vertretern des bisherigen Trägers Helios das Vertragswerk zu unterzeichnen und notariell beurkunden zu lassen. Mit der notariellen Unterzeichnung der ausverhandelten Verträge wird die Helios Klinik Zerbst/Anhalt zum 1. März 2026 verbindlich in die kommunale Trägerschaft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld übergehen. Kurz vorher hatte bereits die obere Kommunalaufsicht, das Landesverwaltungsamt in Halle (Saale), seine Zustimmung in Form eines Beanstandungsverzichts erteilt.

Im Rahmen des Trägerwechsels werden alle Mitarbeiter übernommen. Damit sichert der Landkreis Kontinuität in Medizin, Pflege sowie anderen relevanten Bereichen des Krankenhauses und schafft zugleich Planungssicherheit für die Belegschaft.

Der Beschluss unterstreicht die breite politische Unterstützung für diesen Schritt. Das Ziel des Landkreises ist es, die stationäre Versorgung in Zerbst dauerhaft zu sichern und strukturell weiterzuentwickeln. Mit der Rekommunalisierung des privaten Krankenhauses übernimmt der Landkreis unmittelbare Verantwortung für einen versorgungsrelevanten Standort im ländlichen Raum.

Landkreis verständigt sich mit allen Beteiligten auf Zeitplan

Kurz vor Weihnachten hatten sich die Beteiligten auf einen ambitionierten Zeitplan verständigt. Dass dieser eingehalten werden konnte, ist das Ergebnis einer engen und lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Helios, dem Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen sowie dem Landesverwaltungsamt. Der Beschluss schafft Verlässlichkeit für die Patienten in Zerbst und der Region. Fachlich begleitet wurde das Verfahren von der eureos GmbH, spezialisiert auf Corporate Finance, Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung, sowie der Beratungs- und Managementgesellschaft HC&S AG, die die finanziellen, rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für den Übergang erarbeitet und strukturiert auf den Weg gebracht haben.

Landrat Andy Grabner erklärt: „Der mit überwältigender Mehrheit zustande gekommene Beschluss des Kreistages ist ein starkes Signal für unsere Region. Wir sichern die medizinische Versorgung in kommunaler Verantwortung und geben den Mitarbeitern eine klare Perspektive. Dass wir den ambitionierten Zeitplan eingehalten haben, zeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. Mein besonders großer Dank geht auch an das Landesverwaltungsamt für die zeitnahe Beurteilung und Bewilligung des Antrags auf privatwirtschaftliche Betätigung. Heute ist ein guter Tag für Zerbst und für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld.“

Quelle: Landkreis Anhalt-Bitterfeld

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