»

Mit Sicherheit gut versorgt

Schützende Hände über Personen

Mit Sicherheit gut versorgt

Patientenversorgung

3 MIN

Implementierung von Safewards im klinischen Regelbetrieb bei kbo

München. Mit der Implementierung des Modells Safewards fördern die kbo-Kliniken den sicheren klinischen Alltag auf den Stationen durch Kommunikation auf Augenhöhe mit den Patientinnen und Patienten. Das erfolgreiche kbo-weite Projekt geht nun in den Regelbetrieb über.

Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat hohe Priorität bei kbo und ist ein besonderer Teil in der Unternehmensstrategie. Bereits im März 2020 hat kbo darum das Projekt zur Implementierung von Safewards gestartet. Safewards ist ein Konzept mit dem Ziel, eine sichere und positiv-unterstützende Atmosphäre für ein gegenseitig wertschätzendes Miteinander von Patienten und Mitarbeitenden insbesondere auf psychiatrischen Akutstationen zu schaffen, in der sich alle gleichermaßen sicher fühlen.

Auf bald 70 Stationen an insgesamt 15 Standorten sorgen mittlerweile über 100 eigens dafür ausgebildete Trainerinnen und Trainer für die Umsetzung von Safewards. Das Safewards-Modell ist auch fester Bestandteil des Curriculums aller kbo-Berufsfachschulen, um den Auszubildenden das Konzept von Anfang an näherzubringen. Die vollständige Implementierung des Safewards-Konzepts auf den Stationen der kbo-Kliniken erfolgt über die Einführung und Umsetzung von zehn definierten und bedarfsorientiert adaptierbaren Interventionen, zu denen die Patientinnen und Patienten mit den Mitarbeitenden auf den Stationen der kbo-Kliniken in den Austausch kommen und Vereinbarungen treffen können.

Im Rahmen der Interventionen werden beispielsweise Regelungen im Stationsalltag, Termine und Terminänderungen oder auch konkrete Maßnahmen oder Regelungen für ein angenehmes Miteinander auf der Station auf Augenhöhe von Patientinnen und Patienten und den Profis besprochen und erläutert. Darüber hinaus wird ein Rahmen geschaffen, um sich untereinander besser kennenzulernen.

Zum Jahresabschluss 2023 wurde die bisherige Umsetzung des Safewards-Konzepts in den kbo-Kliniken auf Basis eines Kennzahlensystems evaluiert und es erfolgte ein gemeinsamer Austausch hinsichtlich positiver und hemmender Einflussfaktoren für die weitere erfolgreiche Umsetzung des Safewards-Konzepts. Die Evaluation über die kbo-Kliniken hinweg hat gezeigt, dass insbesondere der kbo-weite Austausch der klinischen Safewards-Koordinierenden und die Vernetzung der Trainerinnen und Trainer sowie das fortlaufende Monitoring der Umsetzung beziehungsweise der Fortschritte wichtig sind. Deshalb werden für die Verstetigung von Safewards als Haltungskonzept auf psychiatrischen Stationen entsprechende Feedback-Strukturen geschaffen. Auf dieser Basis geht die Umsetzung von Safewards im Jahr 2024 in den Regelbetrieb der kbo-Kliniken.

Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo)

Seit Anfang 2007 arbeiten die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) unter dem Dach eines Kommunalunternehmens zusammen. kbo ist ein Verbund von Kliniken und ambulanten Einrichtungen für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Neurologie und Sozialpädiatrie. 8.100 Mitarbeitende behandeln, pflegen und betreuen unsere Patientinnen und Patienten. Diese Leistungen bietet kbo stationär, teilstationär und ambulant – wohnortnah in ganz Oberbayern an über 50 Standorten. Die gemeinsamen Werte Sicherheit, Nähe und Vielfalt zeichnen uns aus.

Zu kbo gehören:

  • kbo-Heckscher-Klinikum
  • kbo-Inn-Salzach-Klinikum
  • kbo-Isar-Amper-Klinikum
  • kbo-Kinderzentrum München
  • kbo-Lech-Mangfall-Kliniken
  • kbo-Sozialpsychiatrisches Zentrum
  • kbo-Medizinisches Versorgungszentrum Bad Tölz
  • kbo-Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst
  • Autismuskompetenzzentrum Oberbayern

Quelle: kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern

Weitere aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

St. Remigius-Krankenhaus

Klinikum Leverkusen übernimmt St. Remigius-Krankenhaus in Opladen

Leverkusen. Das Klinikum Leverkusen übernimmt das Alexianer St. Remigius-Krankenhaus im Opladener Stadtteil zum 1. Januar 2027. Nach abgeschlossenen Verhandlungen haben sich das Klinikum und die Alexianer GmbH verbindlich auf den Übergang des traditionsreichen Standorts verständigt.

Patientenversorgung

Beitrag lesen
ambulante Reha

VITREA baut ambulante Reha gezielt aus, erstes Rehazentrum in Celle geplant

Damp. Die VITREA Gruppe erweitert ihre Wachstumsstrategie um den gezielten Aufbau eigener ambulanter Rehazentren. Ziel ist eine bessere Versorgung in Regionen, in denen ambulante Rehabilitation bislang wenig verbreitet ist. Das erste Zentrum dieser Art entsteht in Celle und soll am 1. April 2027 eröffnen.

Patientenversorgung

Beitrag lesen
MEDICLIN CAMPUS LEIPZIG

MEDICLIN CAMPUS LEIPZIG nimmt Betrieb auf: Versorgungsvertrag mit Krankenkassen geschlossen

Schkeuditz. Die neue Fachklinik für neurologische Frührehabilitation und Rehabilitation in Schkeuditz hat einen wichtigen Schritt in Richtung Regelbetrieb vollzogen: Der MEDICLIN CAMPUS LEIPZIG hat den Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen erhalten.

Patientenversorgung

Beitrag lesen