Berlin. Zum 1. September nehmen die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Lungenklinik (ELK) ihren gemeinsamen Verbund offiziell in Betrieb: das „Deutsche Lungenzentrum Charité-ELK“ (DLZC-ELK). Der standortübergreifende Zusammenschluss zielt darauf ab, Menschen mit schweren, seltenen und komplexen Lungenerkrankungen früher, präziser und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu versorgen. Mit der Kooperation entsteht in Berlin ein Zentrum, das universitäre Forschungsstärke mit hochspezialisierter klinischer Expertise in der Lungenmedizin verbindet.
Breites Spektrum pneumologischer und thoraxchirurgischer Versorgung
Das DLZC-ELK deckt das gesamte Spektrum der Lungenmedizin ab. Von thorakaler Onkologie und Palliativmedizin über Thoraxchirurgie bis zur pneumologischen Intensiv- und Beatmungsmedizin inklusive Beatmungsentwöhnung, Frührehabilitation und Schlafmedizin. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das konkret: standardisierte Behandlungspfade, gemeinsame multidisziplinäre Fallkonferenzen und eng aufeinander abgestimmte Abläufe, die eine nahtlose Versorgung über alle Standorte hinweg gewährleisten.
Mit dem Deutschen Lungenzentrum Charité-ELK bündeln wir universitäre Spitzenmedizin und spezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das eine individuellere, schnellere und wissenschaftlich fundierte Behandlung – insbesondere bei seltenen und komplexen Erkrankungen.
Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité
Zwei starke Partner ergänzen sich
Die Charité bringt als eine der größten Universitätskliniken Europas ihre Forschungsinfrastruktur, klinische Expertise und Lehrkompetenz in den Verbund ein. Die Evangelische Lungenklinik ergänzt dieses Fundament als spezialisiertes Fachhaus mit langjähriger Erfahrung in Pneumologie, Thoraxchirurgie, Beatmungs- und Schlafmedizin sowie interdisziplinärer Intensivmedizin – und als erstes in Berlin anerkanntes GBA-Lungenzentrum.
Gemeinsam schaffen wir einen der führenden Verbünde für Lungenmedizin in Europa. Für die Menschen in Deutschland entstehen dadurch deutlich besser koordinierte und hochspezialisierte Versorgungsstrukturen.
Cathleen Biesen, Geschäftsführerin der Evangelischen Lungenklinik
Forschung, Lehre und internationale Sichtbarkeit
Neben der Patientenversorgung setzt das DLZC-ELK auch in Wissenschaft und Ausbildung neue Akzente. Gemeinsame Studien, innovative Therapieansätze sowie standortübergreifende Aus- und Weiterbildungskonzepte sollen die internationale Sichtbarkeit des Zentrums stärken und die medizinische Versorgung langfristig sichern.
Gemeinsames Management bei organisatorischer Eigenständigkeit
Gesteuert wird der Verbund durch ein gemeinsames Management, wobei beide Partner ihre organisatorische Eigenständigkeit behalten. Damit leistet das DLZC-ELK zugleich einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Krankenhausversorgung in Berlin und Brandenburg.
Mit dem Start des Deutschen Lungenzentrums Charité-ELK zum 1. September entsteht in der Hauptstadt ein Versorgungsverbund, der sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der lungenmedizinischen Expertise neue Maßstäbe setzt – und damit die Versorgungslandschaft für Patientinnen und Patienten mit komplexen Atemwegserkrankungen in der Region Berlin-Brandenburg nachhaltig stärkt.
Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin





