»

Herzzentrum Coswig: Neuer Träger steht fest

Vertragsunterzeichnung

Herzzentrum Coswig: Neuer Träger steht fest

Aus der Praxis

3 MIN

Vertrag zum Verkauf des Herzzentrums ist unterschrieben

Coswig. Der Vertrag zum Verkauf des MEDICLIN Herzzentrums Coswig wurde unterschrieben. Der neue Träger ist die Johannesstift Diakonie, ein diakonisches Gesundheits- und Sozialunternehmen in Berlin und im Nordosten Deutschlands, das 60 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen umfasst.

„Damit sehen wir das Herzzentrum und unsere Mitarbeiterinnen – eingebettet in einen starken regionalen Verbund – in wirklich guten Händen. Die Klinik hat so die besten Perspektiven, den anstehenden Herausforderungen, die auch durch die Krankenhausreform auf uns alle zukommen, zu meistern“, erklärt Dr. Joachim Ramming, CEO von MEDICLIN. Der MEDICLIN-Vorstand hat die Mitarbeiterinnen des Herzzentrums bereits persönlich darüber informiert, um wen es sich bei dem neuen Träger für die Klinik handelt. „Der Austausch mit den Kolleginnen vor Ort war sehr gut, die Nachricht über den anstehenden Trägerwechsel wurde gut aufgenommen“, sagt Tino Fritz, CFO bei MEDICLIN. „Wichtig ist ja in erster Linie, dass die Arbeitsplätze gesichert sind und die Klinik sich ihrem medizinischen Potential entsprechend exzellent weiterentwickeln kann.“ Versorgungssicherheit für die Bevölkerung So sieht das auch der Ärztliche Direktor des Herzzentrums, PD Dr. Harald Hausmann: „Das MEDICLIN Herzzentrum Coswig hat sich in den vergangenen 25 Jahren zur führenden Klinik für die operative und invasive Behandlung von Herzerkrankungen in Sachsen-Anhalt entwickelt. Es kommen mittlerweile auch viele Patienten aus Brandenburg, Sachsen und Berlin zur Behandlung. In unserer Klinik sind sie gut aufgehoben, da unsere sehr motivierten Ärztinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflege und Therapie täglich hier zusammen kommen, um die Patientinnen mit hoher Qualität und mit viel Empathie zu behandeln.“ Und er ergänzt: „Der Trägerwechsel zur Johannesstift Diakonie führt zu einer Eingliederung des Herzzentrums in eine Klinikgruppe, die in unserer Region schon gut vernetzt und aufgestellt ist und mit uns zusammen viele Synergien schaffen kann. Dies bedeutet für die Bevölkerung Versorgungssicherheit und für die Mitarbeiterinnen die Sicherung ihres Arbeitsplatzes. Wir sehen der Zukunft der Herzmedizin in unserer Region äußerst positiv entgegen!“

Momentan sind rund 340 Mitarbeiter*innen am Herzzentrum Coswig beschäftigt. Es ist geplant, dass die Arbeitsverhältnisse unverändert auf den neuen Betreiber übergehen. Der Betriebsübergang soll zeitnah stattfinden.

Das Gesundheitsunternehmen MEDICLIN fokussiert sich entsprechend der eigenen Unternehmensstrategie zukünftig noch stärker auf die medizinische Rehabilitation. „Das bedeutet allerdings nicht, dass wir ausschließlich Reha-Einrichtungen betreiben und künftig betreiben werden. Dennoch kann es sinnvoll sein, einzelne Einrichtungen in gute Hände abzugeben. Gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden Auswirkungen der Krankenhausreform sind solche Überlegungen sogar notwendig“, unterstreicht Ramming.

Quelle: MEDICLIN

Weitere aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

RHÖN KLINIKUM AG

RHÖN-KLINIKUM AG: Hauptversammlung stimmt allen Beschlussvorschlägen zu

Bad Neustadt. Die RHÖN-KLINIKUM AG hat am 27.5. ihre 38. ordentliche Hauptversammlung abgehalten. Die Aktionärinnen und Aktionäre des Unternehmens sprachen Vorstand und Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus und stimmten mehrheitlich allen Punkten der Tagesordnung zu.

Aus der Praxis

Beitrag lesen
Kliniken

Kliniken auf der Intensivstation 3.0

Halle (Saale)/Hamburg/Dresden/Frankfurt am Main/Düsseldorf. Bei der dritten Auflage der Fachveranstaltung „Kliniken auf der Intensivstation: Ideenkonzepte für Krankenhäuser in der Krise“ kamen an der Hochschule Fresenius in Hamburg führende Experten aus Krankenhausmanagement, Restrukturierung, Insolvenzrecht und Gesundheitswirtschaft zusammen, um konkrete Wege aus der Krankenhauskrise zu diskutieren.

Aus der Praxis

Beitrag lesen
Ambulantisierung

Ambulantisierung auf dem Prüfstand

Drei führende Berufsverbände warnen: Die politisch gewollte Ambulantisierung droht an widersprüchlichen Vergütungsregeln, rechtlichen Unsicherheiten bei Kooperationen und einer verzerrten GOÄ-Bewertung zu scheitern. Beim Deutschen Ärztetag 2026 fordern BDA, BDC und BDI gemeinsam konsequente Korrekturen.

Aus der Praxis

Beitrag lesen