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Kooperation zwischen Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken und Leopoldina-Krankenhaus

Die Kooperation zwischen dem Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken und dem Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung der medizinischen Versorgung in Unterfranken. Die Partner sind sich einig, dass diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut wird, um die bestmögliche Versorgung für Patientinnen und Patienten sicherzustellen

Kooperation zwischen Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken und Leopoldina-Krankenhaus

Aus der Praxis

3 MIN

Starke Partnerschaft für die Gesundheitsversorgung in der Region Main-Rhön

Schweinfurt. Das Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken (TZBU) und das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt intensivieren ihre Zusammenarbeit, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebserkrankungen in der Region weiter zu verbessern. Ziel ist es, das TZBU als zertifiziertes Lungenkrebszentrum nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft zu etablieren. Das Leopoldina unterstützt dabei an Stellen, die das Thoraxzentrum in der geforderten Form alleine nicht erfüllen kann. Diese Kooperation wurde heute in einem gemeinsamen Pressegespräch offiziell vorgestellt.

Stimmen zur Kooperation

Oberbürgermeister Sebastian Remelé unterstrich als Aufsichtsratsvorsitzender des Leopoldina-Krankenhauses die Bedeutung interkommunaler Kooperationen im Gesundheitswesen: „In einer Zeit wachsender Herausforderungen ist es wichtiger denn je, dass kommunale Träger zusammenrücken. Diese Kooperation stärkt nicht nur die regionale Struktur, sondern verbessert direkt die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger.“ Zudem appellierte Remelé an Bund und Länder, die finanzielle Unterstützung für kommunale Gesundheitseinrichtungen zu sichern, um eine Privatisierung aus rein finanziellen Gründen zu vermeiden.

Stefan Funk, Bezirkstagspräsident, zeigte sich erfreut über die enge Zusammenarbeit: „Diese Kooperation verbessert die medizinische Versorgung von Lungenkrebspatienten in ganz Unterfranken und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung. Die enge Verzahnung der beiden Einrichtungen schafft wertvolle Synergien und hebt die Behandlungsqualität auf ein neues Niveau.“

Dr. Seese, Ärztlicher Direktor des TZBU, betonte die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit für spezialisierte Kliniken: „Für die Behandlung von Lungenkrebs ist eine enge Abstimmung mit Strahlentherapie, Onkologie und weiteren Fachbereichen essenziell. Durch diese Kooperation stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten schnell und wohnortnah die bestmögliche Versorgung erhalten.“ Er verwies zudem auf die hohen Zertifizierungsstandards, die das TZBU bereits erfüllt und mit der angestrebten Lungenkrebszertifizierung weiter ausbauen will.

Professor Dr. Stephan Kanzler, Leiter des Darm- und Pankreaskarzinomzentrums am Leopoldina-Krankenhaus, wies auf die Bedeutung der Zertifizierung als Qualitätssiegel hin: „Diese Zertifizierung ist ein Garant für eine bestmögliche Versorgung. Durch die Zusammenarbeit mit dem TZBU können wir die onkologische Expertise der Region weiter stärken.“

Jürgen Winter, Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses, stellte dar, dass die Kooperation bereits erste Strukturen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) umsetzt: „Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement für eine vorausschauende regionale Versorgungsgestaltung. Unser Ziel ist es, die Qualität der Behandlung weiter zu verbessern und gemeinsam die medizinische Zukunft der Region zu sichern.“

Kooperation zur medizinischen Versorgung

Die Kooperation zwischen dem Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken und dem Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung der medizinischen Versorgung in Unterfranken. Die Partner sind sich einig, dass diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut wird, um die bestmögliche Versorgung für Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

Quelle: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH

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