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Raumprojekte verbessern Aufnahme und Aufenthalt für Kinder und Jugendliche

Kinderklinik

Raumprojekte verbessern Aufnahme und Aufenthalt für Kinder und Jugendliche

Aus der Praxis

3 MIN

Starkes Zeichen für kleine Patientinnen und Patienten

Berlin. Großzügige Förderer der Kinderklinik der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben für die Kinder und Jugendlichen eine erhebliche Verbesserung der Raumsituation ermöglicht. Für das Ankommen und den Aufenthalt wurden ein freundlich und funktional gestalteter Eingangs- und Foyerbereich, eine modernisierte Kindernotaufnahme sowie ein inklusiver Spielplatz gestaltet.

Finanziert wurden die drei Bauprojekte vorwiegend durch die großzügige Unterstützung der Spender:innen. Astrid Lurati, Vorstand Finanzen und Infrastruktur, betont: „Diese Projekte zeigen, was entstehen kann, wenn sich Menschen gemeinsam für Kinder starkmachen. Wir sind unseren Förderern sehr dankbar – ohne ihr Engagement und ihre Spendenbereitschaft wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.“

Inklusiver Spielplatz als Ort der Begegnung

Ein ganz besonderes Projekt ist der inklusive Spielplatz. Barrierefrei und naturnah gestaltet, lädt er Kinder mit und ohne Einschränkungen zum gemeinsamen Spielen ein. In einer Kinderklinik spielen Inklusion und Barrierefreiheit eine entscheidende Rolle, denn hier begegnen sich kranke und gesunde Kinder. So ist der Spielplatz beispielsweise auch für Rollstuhlfahrende schwellenlos erreichbar. Die Auswahl der Spielgeräte fördert die Interaktion der Spielenden miteinander. Über ein Ruftelefon kann miteinander gesprochen, gemeinsam Karussell gefahren, Tischtennis gespielt oder ein Rollstuhl auf dem Trampolin in Bewegung gesetzt werden. Gedankliche Barrieren können über das gemeinsame Spiel abgebaut werden und Kinder, Eltern und Geschwister sowie Mitarbeitende und Wartende können gemeinsam Zeit verbringen. Die Realisierung des inklusiven Spielplatzes konnte dank der großzügigen Spende des „Freundeskreises der Charité“ ermöglicht werden.

Kindernotaufnahme: Schneller, sicherer und kindgerechter

Die modernisierte Kindernotaufnahme soll auch sichtbar die medizinische Qualität und kindgerechtes Design vereinen. Helle Behandlungsräume, kurze Wege und eine klare Struktur verbessern die Versorgungssituation dabei erheblich. Separate Wartezonen ermöglichen mehr Privatsphäre und weniger Stress – für Kinder, Eltern und das medizinische Personal gleichermaßen. „Gerade in der Notaufnahme zählt jede Minute. Unsere neuen räumlichen Strukturen helfen, medizinische Exzellenz mit Empathie zu verbinden“, erklärt Prof. Martin E. Kreis, Vorstand Krankenversorgung. Die Modernisierung der Kindernotaufnahme hat die „Wilhelm Höffner Stiftung“ mit ihrer großzügigen Spende ermöglicht.

Neues Raumkonzept im Foyer: Willkommen in der Kinderklinik

Auch der funktional und optisch neu gestaltete Empfangsbereich sorgt für eine bessere Orientierung und mehr Ruhe: Freundliche Farben, klare Wege und separierte Einheiten für eine diskrete Aufnahme der Patient:innen schaffen eine Atmosphäre, in der Kinder und Eltern gut ankommen können. Das kinderfreundliche Gestaltungskonzept soll die Wartesituation für die Familien erleichtern. Astrid Lurati bekräftigt: „Unsere Kinderklinik ist ein Ort, an dem Heilung beginnt – nicht nur durch Medizin, sondern auch durch Geborgenheit und ein Umfeld, das Vertrauen schenkt. Diese Investitionen sind weit mehr als neu gestaltete Räume – sie schaffen nicht nur eine funktionale Organisationseinheit, sondern auch eine Willkommensatmosphäre für Kinder und ihre Familien in oft schwierigen Momenten. Zugleich wird durch die neue Verortung der Aufnahme im Foyer eine erhebliche Entlastungssituation auf den Stationen geschaffen, die die Prozessabläufe dort für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich verbessert.“ Die Umgestaltung des Eingangsbereichs wurde durch die großzügige Spende von Hakki und Kenan Simsek ermöglicht.

Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin

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