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AOK Bayern beteiligt sich am Forschungsprojekt ReGeN

Vernetzung

AOK Bayern beteiligt sich am Forschungsprojekt ReGeN

Aus der Praxis

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Für eine bessere regionale Versorgung 

Berlin. Wie kann die gesundheitliche Versorgung vor Ort besser vernetzt und auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt „ReGeN – Regionale Gesundheitsnetze und -regionen evaluieren und weiterentwickeln“, an dem sich die AOK Bayern als Projektpartner beteiligt.

Das Projekt startet im Januar 2026 und läuft über drei Jahre. Es wird mit rund 1,8 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert (Förderkennzeichen 01VSF25020). Die wissenschaftliche Federführung übernimmt die Professur für Gesundheitsökonomie der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Leonie Sundmacher. Beteiligt sind zudem die Kassenärztlichen Vereinigungen Bayerns, Nordrhein, Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein sowie die AOK NordWest, AOK Rheinland/Hamburg und die Barmer.

Ziel von ReGeN ist es, regionale Gesundheitsnetze und Gesundheitsregionen systematisch zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei eine bessere Koordination der Versorgung, verlässliche Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und mehr Kontinuität für Patientinnen und Patienten.

Zu Beginn analysiert das Projektteam bundesweit, wie bestehende Netzwerke organisiert sind und wie sie arbeiten. Dafür werden Fragebögen eingesetzt und Gespräche mit Expertinnen und Experten geführt. Auf dieser Grundlage entsteht ein bundeseinheitliches Set von Qualitätsindikatoren, mit dem sich regionale Versorgungsstrukturen künftig besser vergleichen und bewerten lassen.

In weiteren Projektschritten werden Gesundheitsnetze und -regionen im Zuständigkeitsbereich der beteiligten Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen mit der regulären Versorgung verglichen. Mithilfe sogenannter sozialer Netzwerkanalysen werden zudem regionale Kooperationsbeziehungen sichtbar gemacht – etwa zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Abschließend wird untersucht, welche erfolgreichen Modelle sich auf andere Regionen übertragen lassen.

Die Ergebnisse von ReGeN sollen dazu beitragen, bestehende Versorgungsnetzwerke gezielt weiterzuentwickeln und die Qualität der Versorgung langfristig zu verbessern – in Bayern und bundesweit.

Quelle: AOK

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