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CLINOTEL zieht positive Bilanz für das Jahr 2023

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CLINOTEL zieht positive Bilanz für das Jahr 2023

Aus der Praxis

3 MIN

„Wachstum in wichtigen Zukunftsbereichen, erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb“

Köln. Mitgliederwachstum, steigende Fallzahlen, Patient:innen-Weiterempfehlungsrate von 90 Prozent: Zu Beginn des Jahres seines 25-jährigen Bestehens schaut der CLINOTEL-Krankenhausverbund auf eine positive Entwicklung im vergangenen Jahr zurück.

Für das vergangene Jahr meldet der CLINOTEL-Krankenhausverbund, der seine Geschäftsstelle in Köln, aber bundesweit über 60 Mitgliedskrankenhäuser hat, einen Anstieg der Verbundmitgliederzahlen um fünf Prozent im Vergleich zu 2022. Die um diese Effekte bereinigten stationären Fallzahlen nahmen verbundweit um rund vier Prozent auf 940.000 zu, der Anstieg der Erlöse im DRG-Bereich sogar um 4,5 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro.

„Angesichts des erheblichen Rückgangs der stationären Fallzahlen in Deutschland im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Pandemie deuten wir diese erfreuliche Entwicklung als erfolgreiche Positionierung unserer Mitgliedshäuser im Wettbewerb“, erklärt CLINOTEL-Geschäftsführer Dr. Udo Beck. „Diese Annahme ruht darüber hinaus auf den exzellenten Ergebnissen unserer kontinuierlichen Patientenbefragung. Die Weiterempfehlungsrate unserer Mitgliedshäuser lag 2023 unverändert bei 90 Prozent.“

Weiterhin hat sich in der Bilanz die Patientensicherheit – gemessen über Komplikations- und Sterblichkeitsraten – im Vergleich zu 2022 in den CLINOTEL-Verbundkrankenhäusern als wichtiger Zukunftsbereich noch einmal deutlich erhöht. Knapp 75 Prozent der Medizinischen Qualitäts- und Patientensicherheitsziele, die jährlich im Verbund festgelegt werden, konnten 2023 erreicht werden – das sind rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Herausforderungen und Megatrends 2024

„Nichts desto trotz erwarten wir für das Jahr 2024 vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und regulatorischen Entwicklungen weiter wachsende Herausforderungen für unsere Mitgliedshäuser“, betont Dr. Udo Beck. Der mit dem demografischen Wandel einhergehende intensive Wettbewerb um Fachkräfte erfordere intensive und innovative Anstrengungen zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden. „Wir werden daher die 2023 begonnene verbundweite Befragung der Mitarbeitenden unserer Mitgliedshäuser weiter vorantreiben. Auf betriebswirtschaftlicher Ebene streben unsere Mitglieder eine Reduktion der Aufwendungen für externe Honorarkräfte um 45 Prozent an“, so der CLINOTEL-Geschäftsführer.

Auf die Herausforderungen der Ambulantisierung hat CLINOTEL seine Mitglieder bereits seit April 2022 mit datengestützten Folgenabschätzungen vorbereitet. Im Gesundheitssystem wird dieser Megatrend – dessen Komplexität durch Einführung einer neuen Vergütungsform (Stichwort: Hybrid-DRGs) zusätzlich erhöht wird – intensive Anstrengungen erfordern, um eine bedarfs- und sektorengerechten Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

„Von den politischen Entscheidungsträgern wünschen wir uns für 2024, dass sie ihre föderalen Kompetenzstreitigkeiten zeitnah überwinden und im Sinne einer qualitativ hochwertigen wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung zu einer tragfähigen Lösung kommen“, fasst Dr. Udo Beck den Blick auf das laufende Jahr zusammen. Nur so erhalten die Krankenhäuser ihm zufolge Planungssicherheit und die Systemebene trage der Kostenentwicklung kurzfristig Rechnung.

Quelle: CLINOTEL Krankenhausverbund gemeinnützige GmbH

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