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Mühlenkreiskliniken: Neue Führungsstruktur stärkt Zusammenarbeit zwischen Standorten

Mühlenkreiskliniken

Die somatischen Standorte der Mühlenkreiskliniken AöR werden künftig von einer zentralen Betriebsleitung geführt. Auch die Zentralen Dienste wurden aufgelöst und in Geschäftsbereiche und Stabsstellen zusammengeführt. Der angekündigte umfassende zweijährige Re-Organisationsprozess ist damit abgeschlossen.

Mühlenkreiskliniken: Neue Führungsstruktur stärkt Zusammenarbeit zwischen Standorten

Aus der Praxis

3 MIN

Umfassende Re-Organisation nach zwei Jahren abgeschlossen

Kreis Minden-Lübbecke. Die Mühlenkreiskliniken haben zum 1. März 2026 ihre Führungs- und Aufbauorganisation neu aufgestellt. Kern der Reform ist die Einführung einer standortübergreifenden Betriebsleitung für alle somatischen Krankenhäuser. Ziel ist es, Verantwortung zu bündeln, Entscheidungen zu beschleunigen und die Zusammenarbeit zwischen den Standorten weiter zu verbessern. „Das ist mehr als eine organisatorische Anpassung – es ist ein grundlegender Schritt nach vorn“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier. „Wir schaffen klare Zuständigkeiten und eine stärkere gemeinsame Steuerung. So machen wir die Mühlenkreiskliniken fit für die Herausforderungen der kommenden Jahre.“ Damit setzen die Mühlenkreiskliniken einen Grundsatzbeschlusses des Verwaltungsrates um.

Künftig werden die operativen Bereiche aller somatischen Standorte zentral geführt. Geschäftsführender Direktor der neuen Betriebsleitung ist Dr. Ansgar Hörtemöller, Pflegedirektor ist Bernd Mühlenbruch. „Mit der gemeinsamen Betriebsleitung können wir Abläufe vereinheitlichen und schneller entscheiden“, erklärt Dr. Ansgar Hörtemöller. „Gleichzeitig bleibt jeder Standort medizinisch klar erkennbar und behält seine fachliche Verantwortung.“ Auch die Pflege wird standortübergreifend gesteuert. „Wir stärken die Zusammenarbeit der Pflegeteams und sorgen für transparente Strukturen“, betont Pflegedirektor Bernd Mühlenbruch. „Das kommt letztlich unseren Patientinnen und Patienten zugute.“

Um die medizinischen Perspektive der einzelnen Standorte in der Betriebsleitung abzubilden, verfügt jeder Standort weiterhin über ein eigenes Ärztliches Direktorat. „So stellen wir sicher, dass die lokale medizinische Perspektive weiterhin in der Betriebsleitung vorhanden ist“, sagt Dr. Ansgar Hörtemöller.

Klar definierte Geschäftsbereiche

Im Zuge der Neuausrichtung bündelt man operative Aufgaben in sechs klar definierte Geschäftsbereiche. Die neuen Geschäftsbereiche unterstellt man fachlich und disziplinarisch dem Geschäftsführenden Direktor Dr. Ansgar Hörtemöller. Die ehemaligen Zentralen Dienste und die bisherige kleingliedrige Abteilungsstruktur löst man auf. Dadurch entfallen Doppelstrukturen, Zuständigkeiten sind eindeutig geregelt und Entscheidungswege werden kürzer. Der Vorstand konzentriert sich mit den Stabsstellen sowie der Akademie für Gesundheitsberufe künftig stärker auf strategische Themen wie Universitätsmedizin, Medizinstrategie, Ausbildung, Neubauprojekte und langfristige Unternehmensentwicklung. Operative und strategische Aufgaben werden damit stärker voneinander getrennt.

Die neue Struktur ist das Ergebnis eines zweijährigen Entwicklungsprozesses mit intensiven Abstimmungen innerhalb des Unternehmens. „Wir haben uns bewusst Zeit genommen und viele Gespräche geführt, um eine tragfähige Lösung zu entwickeln“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier. „Die Gesundheitsversorgung verändert sich rasant. Mit der neuen Führungsorganisation stellen wir sicher, dass die Mühlenkreiskliniken auch künftig leistungsfähig, wirtschaftlich stabil und innovativ bleiben.“

Quelle: Mühlenkreiskliniken AöR

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