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Sanierung von REGIOMED schreitet voran

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Sanierung von REGIOMED schreitet voran

Aus der Praxis

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Hauptverfahren planmäßig eröffnet

Coburg. Mit Beschluss des zuständigen Amtsgericht Nürnberg vom 1. April 2024 ist das planmäßige Hauptverfahren für die REGIOMED-KLINIKEN GmbH und ihre im Verfahren befindlichen Einrichtungen eröffnet worden. Die Eröffnung des Eigenverwaltungsverfahrens ist regulärer Teil des rechtlichen Restrukturierungsprozesses und schließt sich an die dreimonatige vorläufige Phase des Verfahrens an.

Auf den neuen Verfahrensabschnitt folgen keine Änderungen für den Betrieb der Kliniken, MVZ, Wohn- und Seniorenheime, Rettungsdienste oder die Servicegesellschaft. Sämtliche Behandlungen und weiteren Leistungen werden weiterhin uneingeschränkt fortgeführt. Die lückenlose Versorgung von Patienten und Bewohnern ist gesichert, gleiches gilt für Löhne und Gehälter der Mitarbeiter.

Das Eigenverwaltungsverfahren betrifft im Rahmen des Transformationsprozesses die Klinikgesellschaften Klinikum Coburg GmbH, die Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels GmbH, die Henneberg-Kliniken-Betriebsgesellschaft mbH, die Klinik Neustadt GmbH und die MEDINOS Kliniken des Landkreises Sonneberg GmbH, die diesen zugehörigen Einrichtungen, Seniorenzentren und Wohnheime sowie der Rettungsdienst. Auch die REGIOMED Service GmbH, die MVZ-Gesellschaften Klinikum Lichtenfels Medizinische Versorgungszentren GmbH, MVZ Klinik Neustadt GmbH und die Ambulantes Zentrum Henneberger Land GmbH sind vom Eigenverwaltungsverfahren und den – unter Zustimmung der neuen Investoren stehenden – Sanierungsmaßnahmen mitumfasst.

Nach bereits erfolgter Sanierung ist die REGIOMED Reha-Klinik Masserberg vom Verfahren weiterhin ausgenommen. Auch für die MVZ Klinikum Coburg GmbH und die die Medical School REGIOMED wurden keine Anträge gestellt.

Michael Musick, Geschäftsführer von REGIOMED, sagt: „Die Eröffnung des Hauptverfahrens ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der zukunftsfähigen Neuaufstellung von REGIOMED. In den nächsten Wochen geht es nun darum, Vereinbarungen mit potenziellen Investoren abzuschließen, die mehrere oder einzelne Teilbereiche von REGIOMED auf ihrem Weg in eine langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit strategisch begleiten werden.“

Das Team der Sanierungsexperten um Dr. Rainer Eckert (ECKERT Rechtsanwälte) unterstützen das Verfahren. Zudem wird Dr. Hubert Ampferl (Dr. Beck & Partner) nach wie vor als gerichtlich bestellter Sachwalter das Verfahren begleiten.

„Das Hauptverfahren eröffnet eine wichtige Etappe im eigenverwalteten Restrukturierungsprozess, da es das Handwerkszeug zur Umsetzung der Restrukturierungsziele freigibt. Alle Beteiligten zeigen ein hohes Engagement, insbesondere der Zusammenhalt in der Mitarbeiterschaft ist über die verschiedenen Standorte hinweg bemerkenswert. Das macht uns zuversichtlich und spornt uns weiter an, die bestmögliche Lösung für die REGIOMED-Einrichtungen zu schaffen,“ so Dr. Rainer Eckert.

Seit Anfang des Jahres befindet sich REGIOMED im (vorläufigen) Eigenverwaltungsverfahren. Grund dafür war, dass in einer Abstimmung der Gesellschafter Ende des vergangenen Jahres kein Konsens über die Zukunftsstrategie des Verbundes erreicht werden konnte. Aktuell läuft der gesetzlich verpflichtende Investorenprozesses. Ein Zuschlag für konkrete Angebote ist noch nicht erfolgt, die Verhandlungen sollen Anfang Mai beendet sein. Ziel ist es, strategische Partnerschaften zu finden, die im Einklang mit dem Sanierungs- und Zukunftskonzept von REGIOMED stehen. Oberste Priorität haben dabei die Bedürfnisse der Patienten und Bewohner sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Quelle: REGIOMED

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