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Transparenzoffensive der Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung

Schild Transparenz

Transparenzoffensive der Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung

Aus der Praxis

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Klinikatlas informiert über regionale Versorgung

Vechta. Die Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung gehen in die Transparenzoffensive. In einem Klinikatlas (https://klinikatlas-om.de/– online ab dem 3. Mai um 13 Uhr – sowie ebenfalls in gedruckter Form) legen sie ihre Leistungs- und Qualitätskennzahlen offen.

„Wir messen die Ergebnisqualität unserer Leistungen und vergleichen sie mit dem Bundesdurchschnitt“, berichtet Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung. Dabei zeige sich, „dass die Kliniken in Cloppenburg, Vechta, Lohne und Damme fast immer und in allen Bereichen besser sind als der Bundesdurchschnitt“. Zugrunde gelegt wurden Daten des statistischen Bundesamtes.

„Der Klinikatlas wurde im Zuge der Verabschiedung des Krankenhaustransparenz-Gesetzes entwickelt und veröffentlicht. Dieses Gesetz tritt zum 1. Mai 2024 in Kraft und soll laut Minister Lauterbach Patienten über Fachgebiete, Personalausstattung und Fallzahlen von Kliniken informieren“, erläutert der Vorstandsvorsitzende: „Unser Ziel ist es, eine benutzerfreundliche Plattform zu bieten, auf der leicht zugängliche Informationen zu unseren verschiedenen Kliniken zu finden sind.“

Dazu werde regelmäßig die medizinische Qualität der Leistungen gemessen. „Die Ergebnisse behalten wir nicht für uns“, so Pelster: „Mit unserem neuen Klinikatlas Oldenburger Münsterland machen wir sie völlig transparent.“

Bei allen Reformen – ob Bund oder Land – gehe es um die Konzentration von Leistungen. Der Grundgedanke ist laut Pelster: „Wenn ein Krankenhaus oder eine Abteilung Leistungen häufiger erbringt, ist die Erfahrung größer und die Qualität gesicherter. Deshalb gibt es Mindestmengen und Leistungsgruppen mit bestimmten Strukturvoraussetzungen. Krankenhausverbünde haben dabei Vorteile, weil sie Wissen und Erfahrungen zusammenbringen.“

Der Vorstandsvorsitzende betont: „Eine ortsnahe Versorgung ist vor allem für die Grundversorgung und für die Notfallversorgung wichtig.“ Sie dürfe aber nicht um den Preis niedrigerer Qualität erkauft werden. „Mit einem regionalen Versorgungskonzept bringen wir diese Dinge in Einklang“, sagt er: „Ortsnahe Versorgung für die häufigen und einfacheren Behandlungen und die Notfallversorgung – Schwerpunktbildung für komplexere Medizin.“

Fast alle Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung werden seit mehr als 160 Jahren von kirchlichen Trägern betrieben und sind gemeinnützig. „Niemand anders als die Patienten und Mitarbeiter profitieren von ihrem Erfolg“, unterstreicht Ulrich Pelster.

Quelle: Schwester Euthymia Stiftung

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