Diagnostik und Behandlungsansätze für Kinder und Jugendliche mit Long-COVID-ähnlichen Erkrankungen
Dresden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besucht das Projektteam PEDNET-LC am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. PEDNET-LC ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus 65 Kliniken und Forschungsinstituten. Ziel des Projektes ist es, die Diagnostik und Behandlungsansätze für Kinder und Jugendliche mit Long-COVID-ähnlichen Erkrankungen deutlich zu verbessern und Betroffenen eine umfassende und effektive Versorgung zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen 20 spezialisierte, interdisziplinäre Versorgungszentren, die seit Anfang 2025 bundesweit Kinder und Jugendliche betreuen. Die Klinik für Kinder und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden ist eines dieser Versorgungszentren. PD Dr. Nicole Töpfner, Oberärztin Pädiatrische Infektiologie, koordiniert diese bundesweiten Versorgungszentren und ist stellvertretende Gesamtprojektleitung von PEDNET-LC. Das Bundesgesundheitsministerium fördert das Projekt über vier Jahre lang mit 41 Millionen Euro.
„Gerade für Kinder und Jugendliche, die an Long Covid erkrankt sind, müssen wir bundesweit flächendeckende Versorgungsstrukturen schaffen, die ihnen gezielt helfen. Deswegen fördern wir Projekte, die genau dieses Ziel verfolgen. PEDNET-LC leistet hier einen entscheidenden Beitrag und zeigt, dass die Förderung wirkt. Durch den Aufbau der Spezialambulanzen, in denen verschiedene Fachrichtungen eng zusammenarbeiten, werden die jungen Patientinnen und Patienten bestmöglich auf ihrem Weg zur Genesung unterstützt. So kann die Versorgung in diesem Bereich nachhaltig verbessert werden. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit großem Engagement für die betroffenen Kinder und Jugendlichen und ihre Familien einsetzen“, sagt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.
„PEDNET-LC ist ein wunderbares Beispiel dafür, welche Verantwortung wir als Universitätsklinikum übernehmen. Es geht darum, Kindern und Jugendlichen mit vielschichtigen Symptomen eine umfassende Versorgung zu bieten und ganzheitlich zu helfen. Wir sind sehr stolz über die Anerkennung unserer Expertise durch das Bundesgesundheitsministerium. Diese Wertschätzung ist unser Ansporn im Sinne der betreuten Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden.
Quelle: Universitätsklinikum Carl Carus Dresden
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