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Städtisches Klinikum Braunschweig: Zentralklinikum neues strategisches Zielbild

Städtisches Klinikum

Städtisches Klinikum Braunschweig: Zentralklinikum neues strategisches Zielbild

Aus der Praxis

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Entwicklung zum Zentralklinikum als klares strategisches Ziel für das skbs festgelegt

Braunschweig. Der Aufsichtsrat des Städtischen Klinikums Braunschweig (skbs) hat letzte Woche einer Beschlussvorlage zugestimmt, in der die künftige Entwicklung zum Zentralklinikum als klares strategisches Ziel für das skbs festgelegt wird. Damit leitet das Haus die Weiterentwicklung vom sogenannten „Zwei-Standorte-Konzept“ zu einem „Ein-Standort-Konzept“ ein. Das Fernziel ist die vollständige Bündelung aller medizinischen und nicht-medizinischen Leistungen im Fichtengrund 1. Abläufe sollen weiter vereinfacht und Prozesse noch besser aufeinander abgestimmt werden.

„Die Konzentration an einem Standort schafft die Voraussetzungen für ein reibungsloseres Arbeiten, höhere Prozessqualität und eine zukunftsfähige medizinische Versorgung“, sagt Priv. Doz. Dr. Alina Dahmen, die Anfang Mai die medizinische Geschäftsführung des Hauses übernommen hat. Dazu soll der Ausbau des Standortes Fichtengrund 1 weiter vorangetrieben werden, im nächsten Schritt die Errichtung des Neubaus Nord.

Finanzierung über den Transformationsfonds von Bund und Ländern

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Finanzierung. Diese soll nicht vom Klinikum selbst oder der Stadt getragen werden. Stattdessen soll sie über den Transformationsfonds gesichert werden, ein großes Investitionsvermögen von Bund und Ländern: als Teil der Krankenhausreform soll der Fonds Krankenhäuser fit für die Zukunft machen und bei den großen Veränderungen des Gesundheitswesens unterstützen. Dabei geht es zum Beispiel um Neubauten, Standortkonzentrationen oder die Neuordnung von Versorgungsstrukturen – also genau um das, was das Klinikum plant. Bis zu 50 Milliarden Euro werden dafür in den nächsten zehn Jahren bundesweit bereitgestellt.

„Das skbs sieht in der Finanzierung des Zentralklinikums über den Fonds den Weg, ein schlüssiges, langfristig tragfähiges Gesamtkonzept umzusetzen und damit die medizinische Versorgung nachhaltig auf einem universitären Niveau zu halten“, erklärt Jan-Olaf Klok, kaufmännischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Braunschweig. Entsprechende Anträge zur Realisierung der nächsten großen baulichen Entwicklungsschritte werden in den kommenden Planungsphasen dieses Jahr gestellt.

Zeitliche Perspektive langfristig angelegt

Die zeitliche Perspektive für den Ausbau des Standortes Fichtengrund 1 ist dabei sehr langfristig angelegt. Der Neubau Süd soll voraussichtlich 2030/31 in Betrieb gehen. Der Neubau Nord, der über den Transformationsfonds finanziert werden soll, ist mit einer Inbetriebnahme 2037 geplant. Danach folgt die Entwicklung des Baufelds West, das Raum für Verwaltung und zentrale Infrastruktur bieten soll – ebenfalls gefördert über den Transformationsfonds, mit einem Zielhorizont bis 2042.

Quelle: Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH

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