Meilenstein auf dem Weg zum neuen Zentralklinikum
Elmshorn. Die Regio Kliniken GmbH hat einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zur Realisierung des neuen Zentralklinikums gemacht. Mit der erfolgten Zustimmung beider Gesellschafter – der Sana Kliniken AG und dem Kreis Pinneberg – können bereits morgen die für den Erwerb erforderlichen Unterschriften geleistet werden. Damit ist die Grundstücksfrage für den neuen Gesundheitscampus am Ossenpadd final geklärt. Die Annahme der Verkaufsangebote beim Notar beendet einen intensiven, zehnmonatigen Verhandlungsprozess mit zehn Eigentümern des Areals, darunter Miteigentum mehrerer Personen, Erbengemeinschaft und Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).
Einheitliches, zusammenhängendes Grundstück
Das von der Stadt Pinneberg benannte Gelände am Ossenpadd hat insgesamt eine Fläche von 250.000 qm. Davon hatten die Regio Kliniken ursprünglich 90.000 qm für den Gesundheitscampus vorgesehen. Vorrangiges Ziel war es, eine möglichst gut gelegene und zusammenhängende Fläche auf dem Areal zu erwerben. Zunächst wurden die Lage und die Größe des Kaufgegenstandes auf dem Areal verifiziert. Dabei ergab sich, dass es sinnhaft ist, die zu erwerbende Fläche auf etwa 138.000 qm zu erweitern, um das neue Klinikum in die naturnahe Umgebung einbetten zu können.
Vollzugsvorbehalte, einheitlicher Kaufpreis pro qm und homogene Verträge
Zu Beginn der Verhandlungen mit den Eigentümern der Grundstücke am Ossenpadd variierten die Kaufpreisvorstellungen. Ein unabhängiges externes Fachgutachten über den Verkehrswert des Areals half dabei, den angebotenen einheitlichen Preis, der schlussendlich auch flächendeckend vereinbart wurde, für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar darzustellen. Über die Summe des Grundstückkaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Zusätzlich zum Areal am Ossenpadd wurde ein Einzelgrundstück an der Elmshorner Straße erworben.
Die zehn in den wesentlichen Punkten homogenen Verträge stehen noch, wie üblich, unter Vorbehalt des Eintretens der Vollzugsbedingungen. Des Weiteren sind noch ein Betreuungsgericht zu involvieren und ein Gremienvorbehalt aufzulösen, bevor die Regio Kliniken voraussichtlich Ende dieses Jahres Eigentümer werden können.
Quelle: Regio Kliniken GmbH
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