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Hochschulen aus Sachsen und Thüringen gründen „Startup Campus Alliance“

Junge Menschen sitzen an Tisch, auf dem "Startup" steht

Hochschulen aus Sachsen und Thüringen gründen „Startup Campus Alliance“

Aus der Praxis

3 MIN

Neue Hochschulallianz will Gründungskultur in Mitteldeutschland weiter stärken

Leipzig. Acht sächsische und zwei thüringische Hochschulen haben am 9. April 2025 an der Universität Leipzig die „Startup Campus Alliance“ gegründet. Sie wollen mit dem Verein Unternehmertum und Gründungskultur nachhaltig fördern sowie Sachsen und Thüringen als führende Deep-Tech-Gründungsregion in Deutschland etablieren. Deep Tech (kurz für „Deep Technology“) steht für Technologien und Unternehmen, die Lösungen auf der Grundlage erheblicher wissenschaftlicher oder technischer Innovationen anbieten.

Die Gründungsmitglieder der „Startup Campus Alliance“ sind:

  • Universität Leipzig
  • Technische Universität Dresden
  • Technische Universität Chemnitz
  • TU Bergakademie Freiberg
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • Hochschule Mittweida
  • HHL Leipzig Graduate School of Management
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die „Startup Campus Alliance“ will die Kräfte der Hochschulen in Sachsen und Thüringen im Bereich Gründungsförderung strategisch bündeln und dadurch wirksame Synergien schaffen. Durch gemeinsame Lehrformate, geteilte Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen innovative Unterstützungsangebote für gründungsinteressierte Talente und Teams. ein zentraler Bestandteil der Allianz ist es, Erfolge im Bereich der Hochschulausgründungen sichtbar zu machen und so die öffentliche Wahrnehmung der Gründungsstandorte Sachsen und Thüringen zu stärken – national wie international. „Darüber hinaus trägt die hochschulübergreifende Kooperation wesentlich zur Weiterentwicklung des regionalen StartupÖkosystems bei. Immerhin kommen bereits jetzt die meisten Gründungsideen aus den Hochschulen“, sagt der Leipziger Universitätsprofessor Utz Dornberger, der zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. In Sachsen habe es 2023 knapp 100 Startup-Neugründungen gegeben, mehr als 60 davon seien auf Gründungsprojekte aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zurückzuführen.

Neue Räume für eine gewinnbringende Vernetzung

Utz Dornberger ist Professor für Entwicklungsökonomie mit besonderem Schwerpunkt auf kleinen und mittleren Unternehmen. Er leitet zudem die Selbstmanagement-Initiative Leipzig (SMILE), die Gründungsinitiative der Universität Leipzig. „Diese Allianz schafft neue Räume für eine intensive, gewinnbringende Vernetzung. Sie fördert den Austausch zwischen Gründungsinitiativen und leistet einen wichtigen Beitrag zu Hochschulinnovationsstrategien und zur nachhaltigen Stärkung der Innovationskraft der Region“, sagt Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Rektorin der Universität Leipzig. In den neu gegründeten Verein bringe sich die Universität Leipzig gerne und mit großem Engagement ein. „Wir bringen sehr gute Erfahrung und Expertise mit.“ Das sei unter anderem nachzulesen im Gründungsradar 2025 des Stifterverbandes, „wo wir in den Kategorien Gründungsqualifizierung und Gründungsunterstützung besonders gut bewertet wurden.“ Organisatorische Basis für die Zusammenarbeit ist der gemeinnützige Verein „Startup Campus Alliance“. Der Verein dient als koordinierende Plattform, über die die vielfältigen Aktivitäten der hochschulischen Gründungsförderung effizient gebündelt und strategisch ausgerichtet werden können.

Quelle: Universität Leipzig

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