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Krankenhaus Geesthacht: Turnaround und nächste Modernisierungsphase

Krankenhaus Geesthacht

Krankenhaus Geesthacht: Turnaround und nächste Modernisierungsphase

Aus der Praxis

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Sanierung in fünf Monaten, neue Versorgungsstruktur gestartet

Düsseldorf/Geesthacht. Das Amtsgericht Schwarzenbek hat mit Beschluss vom 31. März 2026 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über das Krankenhaus Geesthacht aufgehoben. Damit ist die Phase der rechtlichen und wirtschaftlichen Stabilisierung abgeschlossen und die Medizin steht wieder im Vordergrund.

Der erreichte Turnaround ist das Ergebnis eines eng verzahnten Sanierungsteams, das in kurzer Zeit eine tragfähige Lösung unter den Bedingungen der Krankenhausstrukturreform erarbeitet und umgesetzt hat. Zu diesem Sanierungsteam gehören Prof. Dr. Lars Timm (Vorstand, HC&S AG) in seiner Rolle als Sanierungsgeschäftsführer, Captain Thomas Pötzsch als Gesellschafter und Geschäftsführer (CTP BIZ GmbH) sowie Thomas Mulansky (Mulansky + Kollegen) als Generalhandlungsbevollmächtigter, Christian Beck als Teil der Eigenverwaltung (Beck Insolvenzverwaltung), Maximilian Schwärecke als Interimssprecher, (SOLOVIA GmbH) und der gerichtlich bestellte Sachwalter Andreas Romey (ECKERT Rechtsanwälte).

„Dass ein Verfahren in Eigenverwaltung binnen fünf Monaten aufgehoben werden kann, ist nur möglich, wenn alle Beteiligten inhaltlich und operativ konsequent zusammenarbeiten“, sagt Prof. Dr. Lars Timm. „Der Erfolg liegt beim gesamten Team: Es ist gelungen, Stabilität zu schaffen und mit den Voraussetzungen der Krankenhausreform das Fundament dafür zu legen, dass der Standort in einer spezialisierten Struktur verlässlich weiterarbeiten kann.“

Zukunftsfähige Struktur – Umsetzung im Betrieb

Im Zuge der Neuausrichtung wird das Leistungsangebot am Standort auf die Bereiche Geriatrie, Innere Medizin und Psychiatrie konzentriert. Diese Fokussierung ist Teil einer Versorgungslogik, die Spezialisierung und Vernetzung stärker betont.

„Die Reform ist kein abstraktes Gesetz – sie zwingt Häuser zu klaren Entscheidungen im Betrieb“, resümiert HC&S Vorstandsvorsitzender Dr. Nicolas Krämer. „In Geesthacht wurde in kurzer Zeit ein belastbares Strukturmodell aufgesetzt, das Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Weiterentwicklung zusammenführt. Der nächste Schritt ist nun, diese Struktur weiter zu stabilisieren und die Modernisierung des Standorts konsequent voranzutreiben. Wir wünschen unserem Prof. Timm und dem Haus dabei weiterhin den größten Erfolg.“

HC&S bleibt in der Implementierung – Fokus: Verstetigung und Modernisierung

Timm wird den Standort in der nächsten Phase weiterhin begleiten – mit Schwerpunkt auf Implementierung, Prozessstabilisierung und Strukturverstetigung. Parallel werden Maßnahmen zur Modernisierung des Hauses angestoßen, um die neue Struktur dauerhaft leistungsfähig zu verankern.

Quelle: RA Maximilian Schwärecke, SOLOVIA GmbH

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