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MVZ: Millioneninvestitionen der Bezirkskliniken Schwaben am Standort Günzburg

Dr. Jens Engelke, Martin Sailer, Stephan Graf und Stefan Brunhuber (von links) vor dem neuen MRT des Medizinischen Versorgungszentrum der Bezirkskliniken Schwaben in Günzburg

MVZ: Millioneninvestitionen der Bezirkskliniken Schwaben am Standort Günzburg

Aus der Praxis

2 MIN

Für neuen MRT und neue Energiezentrale in Günzburg geben Bezirkskliniken Millionen aus

Augsburg. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) hat für seine Radiologiepraxis einen neuen Magnetresonanztomografen (MRT) in Betrieb genommen. Er hat 1,3 Millionen Euro gekostet. Um das Großgerät installieren zu können, musste das Haus 22b, das sich neben der Neurologischen Klinik befindet, umgebaut und saniert werden. Kostenpunkt: knapp 800.000 Euro. Um die Stromversorgung zu sichern und dem zunehmenden Energiebedarf durch Medizingeräte und den Ausbau der Digitalisierung Rechnung zu tragen, wurde parallel eine neue Energiezentrale (Haus 15) errichtet. Hierfür investierte das Gesundheitsunternehmen weitere 3,2 Millionen Euro. Eine Million Euro erhielt es davon an staatlicher Förderung.

Bedeutung des MVZ

Wie der Geschäftsführer des MVZ, Stephan Graf, mitteilt, wird der neue, fünf Tonnen schwere MRT bei der Untersuchung von Kopf/Gehirn, Wirbelsäule und Gelenken eingesetzt. „Das Gerät läuft super und liefert gute Bilder“, stellte er fest. Die Inbetriebnahme des neuen MRT in der MVZ-Praxis mit dem Fachbereich Radiologie sei „ein wichtiger Baustein, um den Standort zu stärken und die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken, Stefan Brunhuber. Er machte sich gemeinsam mit Bezirkstagspräsident Martin Sailer und der Krankenhausreferentin des Bezirks, Sonja Treffler, sowie seinen Vorstandskollegen Wolfram Firnhaber und Prof. Alkomiet Hasan und Führungskräften vom Standort Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg kurz vor Weihnachten ein Bild vom Abschluss der Bauarbeiten.

Das MVZ der Bezirkskliniken hat die freigewordene Radiologie-Praxis im Haus 22b am 1. April 2022 übernommen. Mit dabei war ein MRT, der heuer das 23. Betriebsjahr „auf dem Buckel“ hatte. „Die Wartung wurde immer schwieriger. Teilweise gab es keine Ersatzteile mehr und wenn, dann dauerte die Nachlieferung mehrere Monate“, erläuterte Ärztlicher Leiter Dr. Jens Engelke. Auch die Kosten für den Unterhalt, vor allem für Energie, stiegen stark an. Aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen für ein neues Gerät. „Der MRT ist leiser und patientenorientierter; der Raum ist heller und freundlich-angenehm geworden“, sagte Dr. Engelke. Patienten blicken auf transparente Naturbilder an der Decke und der Wand. Über einen Spiegel können sie auf einem Monitor zur Beruhigung Filme anschauen.

Quelle: Bezirkskliniken Schwaben

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