»

Psychiatrie-Neubau in Heide

Silmulation des Psychiatrie-Neubaus.

Psychiatrie-Neubau in Heide

Aus der Praxis

3 MIN

25 Millionen Euro für eine moderne psychiatrische Versorgung

Heide. Auf dem Gelände der Westküstenkliniken wird in den kommenden Jahren ein moderner Psychiatrie-Neubau entstehen. Das Land fördert die Einrichtung mit 25 Millionen Euro.

Große Freude bei Dr. Bernward Schröder, Dr. Anna-Christina Schulz Du Bois und Thies Brehmer. Wenige Tage nach Erteilung der Baugenehmigung konnten der Kaufmännische Geschäftsführer, die Chefärztin für Psychiatrie und der Leiter des Gebäudemanagements der Westküstenkliniken dieser Tage auch den Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein über 25 Millionen Euro für den Bau eines neuen Psychiatrie-Gebäudes entgegennehmen. Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien beginnen.

„Wir bekommen ein Gebäude, das den Ansprüchen an eine moderne psychiatrische Versorgung voll gerecht wird“, erklärt die Psychiatrie-Chefärztin, Dr. Schulz-Du Bois. „In dem neuen Gebäude wird es neben einer geschützt geführten Station auch großzügige, offene Bereiche mit einem Café und einer Cafeteria für gemeinsame Mahlzeiten geben. Hier können sich die Patientinnen und Patienten begegnen. Außerdem werden wir die Voraussetzungen dafür schaffen, auch Frauen mit Babys noch besser versorgen zu können.“

Die Einrichtung wird inklusive des Erd- und des Untergeschosses vier Ebenen mit Aufenthaltsmöglichkeiten für ambulante, stationäre und teilstationäre Patienten vorhalten. Hinzu kommen Therapie-, Gruppen- und Gemeinschaftsräume sowie Büros. Alle Räume verteilen sich auf 7000 Quadratmetern Nutzfläche.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung des Landes und werden jetzt zeitnah mit dem Bau beginnen“, kündigt der Kaufmännische Geschäftsführer, Dr. Bernward Schröder, an. „Durch den Neubau können wir Patientinnen und Patienten, aber auch Mitarbeitenden eine gute Behandlungsatmosphäre und Arbeitsumgebung schaffen“.

Der beauftragte Planungsring Mumm und Partner sowie der Leiter des Gebäudemanagements, Thies Brehmer und seine Mitarbeitenden bereiten jetzt alles für den Baubeginn vor. Brehmer plant für September mit dem Spatenstich. Bereits vor den Sommerferien sollen erste vorbereitende Arbeiten beginnen. Das Baufeld gegenüber der Klinik für Geriatrie ist bereits im vergangenen Jahr geräumt worden.


„Wir werden jetzt zügig in die Umsetzung geben und rechnen für Ende 2026 mit der Fertigstellung, so Brehmer.

Aktuell ist die Psychiatrie in einem Gebäude untergebracht, das Ende der 1990er-Jahre auf dem Gelände entstanden ist. Die Räume dort sollen als Ausweichflächen für anstehende Stationssanierungen genutzt werden und dann perspektivisch für Erweiterungen des medizinischen Angebots zur Verfügung stehen.

Quelle: Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Deutsches Lungenzentrum Charité-ELK

Deutsches Lungenzentrum Charité-ELK: Berlin bündelt universitäre Spitzenmedizin

Berlin. Zum 1. September nehmen die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Lungenklinik (ELK) ihren gemeinsamen Verbund offiziell in ...

Aus der Praxis

Beitrag lesen
#nichtdeinjob Pflegekammer NRW fachfremde Tätigkeiten Berufsordnung

Kampagne #nichtdeinjob der Pflegekammer NRW: 16 Millionen Menschen erreicht – Berufsrecht schützt vor fachfremden Tätigkeiten

Düsseldorf. Mit der Kampagne #nichtdeinjob macht die Pflegekammer NRW auf den systematischen Einsatz von Pflegefachpersonen für berufsfremde Tätigkeiten aufmerksam – von Essensausgabe über Transporte bis hin zu Reinigungsarbeiten.

Aus der Praxis

Beitrag lesen
Neues Gesicht für bewährte medizinische Leistungen: Das Christliche Klinikum Halle empfängt seine Patientinnen und Patienten an drei Standorten mit einer neuen Marke und einem erweiterten medizinischen Angebot. (Quelle: Christliches Klinikum Halle / Elfie Hünert).

Christliches Klinikum Halle (Saale) GmbH: Drei Standorte, ein neues Klinikum

Zum 1. September 2026 tritt in Halle (Saale) eine bedeutende Neustrukturierung der stationären Gesundheitsversorgung in Kraft: Die Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Barbara sowie Martha-Maria Halle-Dölau firmieren fortan gemeinsam als Christliches Klinikum Halle (Saale) GmbH.

Aus der Praxis

Beitrag lesen