Neue Kooperationsstrategie im Rahmen der Krankenhausstrukturreform
Brandenburg an der Havel. Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel und die Havelland Kliniken erweitern ihre bereits bestehende Kooperation deutlich: Fünf neue Vereinbarungen zu spezialisierten medizinischen Leistungsgruppen stärken die gemeinschaftlich getragene Versorgung in der Region. Die Kliniken begegnen damit den Anforderungen der aktuellen Krankenhausstrukturreform mit einem klaren Bekenntnis zur Zusammenarbeit – im Sinne einer qualitativ hochwertigen, wohnortnahen und dauerhaft tragfähigen Patientenversorgung.
Die neuen Kooperationsverträge betreffen:
- Komplexe Gastroenterologie
- Komplexe Nephrologie
- Leukämie und Lymphome
- Komplexe periphere arterielle Gefäßerkrankungen
- Neurochirurgie
Bereits heute arbeiten die beiden Einrichtungen in mehreren Fachbereichen eng und erfolgreich zusammen – etwa in der Plastischen Chirurgie und der Adipositasbehandlung. Diese Partnerschaft wird nun auf eine breitere medizinische Grundlage gestellt. Die neuen Vereinbarungen sehen vor, dass strukturrelevante medizinische Leistungen künftig enger abgestimmt und arbeitsteilig erbracht werden – stets mit Blick auf die Patientensicherheit, die Qualität der Behandlung und die wohnortnahe Verfügbarkeit spezialisierter Angebote.
„Was als punktuelle Zusammenarbeit begann, entwickelt sich zunehmend zu einem verlässlichen Miteinander zweier Kliniken, die füreinander einstehen und ihre Expertise miteinander teilen“, sagt Gabriele Wolter, Geschäftsführerin des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel. „Diese Entwicklung stärkt nicht nur unsere Häuser, sondern vor allem die Menschen in der Region, die sich auf eine koordinierte und hochwertige Versorgung verlassen können.“
Auch Thilo Spychalski, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH, betont: „In einer Zeit, in der die Herausforderungen der Krankenhausreform viele Einrichtungen vor tiefgreifende Entscheidungen stellen, ist unsere enge Verbindung mit dem Universitätsklinikum ein echtes Plus. Gemeinsam gelingt es uns, die Reform nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen.“
Quelle: Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel
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