Liquiditätsmanagement im Krankenhaus: Factoring als strategisches Finanzierungsinstrument
Kulmbach. Die finanzielle Lage vieler deutscher Krankenhäuser ist angespannt wie selten zuvor. Steigende Personal- und Sachkosten treffen auf verzögerte Zahlungseingänge von Kostenträgern – Zahlungsziele von über 90 Tagen sind keine Seltenheit. Im neuen Podcast der KU Gesundheitsmanagement beleuchtet Redakteurin Carolin Kopp gemeinsam mit Andreas Dehlzeit, Geschäftsführer der SozialFactoring GmbH, wie Krankenhäuser ihre Liquidität gezielt und nachhaltig absichern können.
Was ist Factoring – und warum ist es für Kliniken relevant?
Factoring bezeichnet den Verkauf offener Forderungen an einen Finanzdienstleister, der den Gegenwert unmittelbar auszahlt. Im Gegensatz zu klassischen Bankkrediten entsteht dabei keine neue Verbindlichkeit in der Bilanz. Gerade für Krankenhäuser, die mit komplexen DRG-Abrechnungen, MDK-Prüfungen und einer Vielzahl unterschiedlicher Kostenträger arbeiten, bietet dieses Instrument eine praxisnahe Lösung zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen.
Tiefgehende Einblicke für das Klinikmanagement
Im Podcast werden zentrale Fragen für Entscheiderinnen und Entscheider beantwortet:
- Wie funktioniert Factoring Schritt für Schritt im Krankenhausumfeld?
- Für welche Kliniktypen und Abrechnungsarten ist es besonders geeignet?
- Welche IT-Schnittstellen und Implementierungsaufwände sind zu erwarten?
- Welche Fehler machen Kliniken beim Einstieg – und wie lassen sie sich vermeiden?
- Wie entwickelt sich das Thema Krankenhausfinanzierung vor dem Hintergrund der laufenden Krankenhausreform?
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