»

KGS fordert eine zeitnahe Entscheidung

Holzwürfel mit Aufschrift "Haushalt" auf Euromünzen

KGS fordert eine zeitnahe Entscheidung

Gesundheitspolitik

2 MIN

Finanzielle Handlungsfähigkeit der sächsischen Krankenhäuser muss gesichert werden

Leipzig. Derzeit verhandeln die Regierungs- und Oppositionsfraktionen im Sächsischen Landtag intensiv über einen tragfähigen Kompromiss zum Doppelhaushalt 2025/2026. In diesem Zusammenhang richtet die KGS einen eindringlichen Appell an die Abgeordneten: Treffen Sie noch im Juni eine endgültige Entscheidung zum Landeshaushalt, um eine drohende Notsituation in den sächsischen Krankenhäusern abzuwenden.

Derzeit erhalten die Krankenhäuser im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung nur einen Bruchteil der dringend benötigten Pauschalfördermittel für Wiederbeschaffung und Erhalt der Klinik-Infrastruktur. Ohne eine schnelle und verbindliche Haushaltsentscheidung fehlt es an Transparenz, Planungssicherheit und damit an der notwendigen Handlungsfähigkeit der Krankenhäuser.

Dringender Appell der KGS bzgl. Investitionsbedarf

Die KGS hat die Politik mehrfach auf den Investitionsbedarf der sächsischen Kliniken hingewiesen, der von neutraler Seite auf rund 330 Millionen Euro jährlich geschätzt wird. Hinzu kommt der Kofinanzierungsanteil des Freistaats im Rahmen des Transformationsfonds zur Krankenhausreform in Höhe von 125 Millionen Euro pro Jahr.

Die KGS setzt große Hoffnung darauf, dass noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Einigung über das neue Haushaltsgesetz erzielt wird – im Interesse der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten in Sachsens Krankenhäusern.

Quelle: Krankenhausgesellschaft Sachsen

Weitere aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Pflege

Mehr Belastungen und ein Schweigegeld für die Pflege: Pflegekammer NRW kritisiert Pflegeneuordnungsgesetz

Düsseldorf. Das Pflegeneuordnungsgesetz verspricht Reformen – liefert aber keine. Während Pflegebedürftige und pflegende Angehörige künftig stärker belastet werden sollen, bleibt die strukturelle Stärkung der professionellen Pflege erneut aus. Die Pflegekammer NRW fordert deshalb echte Transforma-tion und pflegerische Teilhabe.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen
Pharmaindustrie

Pharmaindustrie muss ihren Beitrag leisten

Berlin. Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird am 12. Juni 2026 in erster Lesung im Bundestag beraten. Im Rahmen des Gesetzes soll auch die Pharmaindustrie einen Beitrag zur Finanzkonsolidierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) leisten.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen
Sana

Sana Kliniken im Bergischen Land warnen vor struktureller Unterfinanzierung

Remscheid. Entgegen einer weit verbreiteten Wahrnehmung in der Berliner Politikblase sind Krankenhäuser nicht der zentrale Kostentreiber im Gesundheitswesen.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen