»

Regierungsprogramm Gesundheit

Bodyscan

Regierungsprogramm Gesundheit

Gesundheitspolitik

2 MIN

Ersatzkassen begrüßen Stärkung von Finanzen- und Selbstverwaltung

Berlin. Zur Vorstellung des Regierungsprogramms durch Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Deutschen Bundestag erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek):

„Wir begrüßen, dass die Bundesgesundheitsministerin die großen Herausforderungen wie ineffiziente Strukturen, Fachkräftemangel, den zeitnahen Zugang zur Versorgung, mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie rasch angehen will und sich für eine bedarfsgerechte und bezahlbare Gesundheitsversorgung stark macht. Dafür ist eine stabile und nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Pflege unerlässlich. Es stimmt zuversichtlich, dass die Ministerin auch kurzfristige Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzen für die Jahre 2025 und 2026 für notwendig erachtet, um weitere Beitragssatzerhöhungen abzuwenden.

Wichtiger Schritt für Regierungsprogramm

Ein wichtiger erster Schritt wäre es, zu einer gerechteren Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben zu kommen, beispielsweise was kostendeckende Beiträge von Bürgergeldempfängerinnen und empfängern (10 Milliarden Euro Einsparvolumen) betrifft. Bisher tragen die Beitragszahlenden der gesetzlichen Krankenversicherung den überwiegenden Anteil dieser Ausgaben. Notwendig ist weiterhin ein Ausgabenmoratorium, damit die rasant steigende Ausgabenentwicklung, allen voran im Arzneimittelbereich, gestoppt werden kann.

Sehr positiv sehen wir, dass die Ministerin der gemeinsamen Selbstverwaltung wieder die Hand reicht, um gemeinsame, praktikable Lösungen im Sinne der Patientinnen und Patienten, der beitragszahlenden Versicherten und Arbeitgeber sowie der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu erarbeiten. Als große Ersatzkassengemeinschaft bieten wir unsere Unterstützung an.“

Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Weitere aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Krankenhausplan

Krankenhausplan von Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen

Stuttgart. Der Ministerrat hat am 3. März einen neuen Krankenhausplan für Baden-Württemberg beschlossen und damit einen Meilenstein für eine zukunftssichere stationäre Versorgung im Land gesetzt.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen
KHAG

KHAG: Bernadette Rümmelin zum Krankenhausreform-Anpassungsgesetz

Berlin. Zum Stand der Beratungen über das Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) äußert sich Bernadette Rümmelin, Geschäftsführerin des Katholischen Krankenhausverbands Deutschland.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen
DKG

DKG: Krankenhausreform jetzt praxisnah korrigieren

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) appelliert an die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium, die Beratungen zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) in der kommenden Woche für notwendige und zielführende Änderungen zu nutzen.

Gesundheitspolitik

Beitrag lesen