Weitere Entscheidungen und Meilensteine
Mannheim. Das Brüderklinikum Julia Lanz hat weitere Entscheidungen im Zuge der Zusammenführung der medizinischen Versorgung am Standort Diako getroffen.
Das Labor bleibt als eigenständige Fachabteilung erhalten, die Apotheke wird hingegen geschlossen. Das Brüderklinikum Julia Lanz führt die erfolgreiche Kooperation mit der Radiologie- Praxis Radiologie Nuklearmedizin Mannheim künftig am Standort Diako weiter und schließt im Gegenzug die eigene radiologische Fachabteilung. Mit den Entscheidungen sichert das Brüderklinikum Julia Lanz die exzellente Versorgung der Patientinnen und Patienten auf einer tragfähigen Kostenbasis. Damit geht das Brüderklinikum Julia Lanz die nächsten erforderlichen Schritte, um die stationäre Versorgung am heutigen Diako zu konzentrieren und mit den dort vorgehaltenen medizinischen Zentren die Versorgungsqualität für die Region Mannheim zu sichern.
Die radiologischen Untersuchungen für Patientinnen und Patienten des Brüderklinikums Julia Lanz werden auch künftig durch die Radiologie-Praxis Radiologie Nuklearmedizin Mannheim am Standort Diako übernommen. „Unsere radiologische Praxis arbeitet seit 20 Jahren erfolgreich und vertrauensvoll am Standort Diako mit dem Brüderklinikum Julia Lanz zusammen. Wir freuen uns darauf, diese Kooperation mit Qualität, Verlässlichkeit und medizinischer Exzellenz fortzuführen“, so PD Dr. Hans Scheffel. Die radiologische Abteilung wird mit Abschluss der medizinischen Versorgung am Standort Theresienkrankenhaus aufgelöst.
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Medikamenten erfolgt zukünftig über einen externen Partner. Die Apotheke am Standort Theresienkrankenhaus wird nicht fortgeführt und zum 31. Dezember 2026 geschlossen. Das Labor wird als eigenständige Fachabteilung am Standort Diako fortgeführt.
Systematischer Umbau am Brüderklinikum Julia Lanz
Mit diesen Maßnahmen setzt das Brüderklinikum Julia Lanz den begonnenen systematischen Umbau fort. Damit reagiert die Klinikleitung auf veränderte Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und passt interne Strukturen an, um auch künftig eine verlässliche und effiziente Patientenversorgung gewährleisten zu können. „Für die Entscheidungen waren insbesondere hohe Investitionskosten, technologische Entwicklungen sowie die zukünftige medizinische Ausrichtung ausschlaggebend“, so Regionalleiterin Dr. Ulrike Heesemann.
Die Mitarbeitenden beider Häuser wurden bereits über die aktuellen Pläne informiert und werden individuell begleitet. Wie bereits bei den Schließungen von Fachabteilungen Ende des letzten Jahres stehen die Verantwortlichen in engem Austausch mit den betroffenen Teams und Abteilungen.
Die Sozialplanverhandlungen werden indes intensiv fortgesetzt. Über das Ergebnis wird nach Abschluss informiert. Den aktuellen Planungen zufolge werden alle medizinischen und nicht-medizinischen Abteilungen bis Ende 2027 vom Theresienkrankenhaus in das heutige Diako umgezogen sein.
Quelle: Brüderklinikum Julia Lanz
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