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Wolfsburg treibt Neuordnung der Notfallversorgung voran

Wolfsburg

Stippvisite zum Baustart an der Zentralen Notfallaufnahme (v. li. n. re.): Charlotte Bettina Boettcher, Direktorin ambulante Versorgung & Geschäftsführerin der MVZ WOB gGmbH, Oberbürgermeister Dennis Weilmann, Dr. Bernadett Erdmann, Chefärztin der Zentralen Notfallaufnahme, Jörg Reinhardt, Stellvertretender Klinikumsdirektor, Dr. Christian Bekermann, Kreisstellenvorsitzender der KVN in Wolfsburg, Michael Braune, Leiter der Technischen Abteilung

Wolfsburg treibt Neuordnung der Notfallversorgung voran

Patientenversorgung

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An Zentraler Notfallaufnahme entstehen zusätzliche Praxisräume

Wolfsburg. Am Klinikum Wolfsburg haben bedeutende Bauarbeiten begonnen. An der Zentralen Notfallaufnahme (ZNA) soll ein Erweiterungsbau die Grundlage für eine zukunftsorientierte Struktur der Notfallversorgung am Standort schaffen. Geplant ist, dass Modulbau-Elemente hier zusätzliche Flächen für eine hausärztliche Kooperationspraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) am Klinikum bieten. Die Praxis ist derzeit innerhalb der Notfallaufnahme räumlich stark eingeschränkt untergebracht. Darüber hinaus sollen die neuen Bereiche auch vom ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) genutzt werden.

„Die Umstrukturierung der Notfallversorgung ist ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung unseres Klinikums“, betont Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Als Stadt und Träger des Krankenhauses liegt uns eine hochqualifizierte Notfallversorgung vor Ort besonders am Herzen“.

Hauptnutzerin der neuen Praxisräume ist die MVZ WOB gGmbH: „Durch die anvisierte Neuordnung bündeln wir die Kompetenzen der ZNA mit denen einer hausärztlichen Praxis und des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, sodass Patientinnen und Patienten alles an einem Ort finden“, erklärt Geschäftsführerin Charlotte Bettina Boettcher.

Verbesserte Versorgung in Wolfsburg

„Wir setzen die gute Kooperation zwischen ambulanter und stationärer Versorgung im dynamischen Lichte der Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes zukunftsfähig fort und rücken die Patientensteuerung in die richtige Versorgungsebene mehr denn je in den Fokus. Dabei gilt die Prämisse: digital vor ambulant vor stationär!“, ergänzt Dr. Christian Bekermann, Kreisstellenvorsitzender der KVN in Wolfsburg.

Die Neustrukturierung erfolgt im laufenden Betrieb. Das Klinikum plant die offizielle Eröffnung der neuen Praxisräume direkt an der ZNA im Frühsommer. Die Modulbauten stellen zunächst eine Zwischenlösung dar, bis das Klinikum einen Neubau mit erweiterten Kapazitäten umgesetzt hat, in dem künftig die Versorgung von Notfallpatienten erfolgen soll.

Hintergrund der angedachten, neuen Strukturen am Klinikum Wolfsburg sind Reformpläne der Bundesregierung zur Neuordnung der Notfallversorgung. Die Verknüpfung von Kooperationspraxen, Notaufnahmen und Bereitschaftsdienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung unter einem Dach sind dabei zentraler Baustein für eine effizientere und bedarfsgerechtere Versorgung.

Quelle: Klinikum Wolfsburg

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