Heilende Architektur und „ein Lichtblick“
Landshut. Seit 2015 laufen die Planungen, nach umfangreichen Vorabmaßnahmen, wie der Verlagerung der gesamten Küche, und mehrjähriger Bauzeit ist es jetzt so weit: Das erste neue Bettenhaus am Klinikum Landshut ist nahezu fertig. Am Freitag haben rund 400 Gäste die Eröffnung im Rahmen eines großen Festaktes gefeiert.
„Ein riesiger Meilenstein“, „Es wird alles viel heller, offener und freundlicher – ich freue mich darauf“ oder „Räumlichkeiten, die konzeptionell genau auf Patienten und Personal passen“: Die Reaktionen der Gäste, darunter viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums, waren am Freitag deutlich. Das erste neue Bettenhaus – der zweite ist bereits im Bau – ist für Mitarbeiter, Patienten und politische Vertreter gleichermaßen ein Grund zur Freude. Am Freitag wurde das quaderförmige Atriumhaus feierlich im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und zahlreicher weiterer Ehrengäste eröffnet.
Highlights in der Architektur
Große Panoramafenster, lichtdurchflutete Räumlichkeiten und funktionale Arbeitsbereiche mit kurzen Wegen gehören zu den baulichen Highlights des Neubaus. Das quaderförmige erste Bettenhaus mit sieben Stockwerken und 222 Betten befindet sich seit Sommer 2021 im Bau. Der Umzug der betreffenden Stationen ist im Frühjahr 2025 geplant. „Die Komplexität dieses Projekts verlangte eine enge Zusammenarbeit zahlreicher Abteilungen, die ihre Expertise und ihr Engagement vereint haben, um dieses anspruchsvolle Vorhaben zu verwirklichen. Gemeinsam haben wir die Herausforderungen gemeistert, um unseren Patientinnen und Patienten eine Umgebung zu bieten, die moderne Medizin und Menschlichkeit in Einklang bringt“, so Vorstand André Naumann.
„Wie gut alle Beteiligten Hand in Hand zusammengearbeitet haben und wie schön das Ergebnis ist, können wir am heutigen Tag gemeinsam erleben.“ Ganz besonders dankte er dem Planungsteam und den ausführenden Firmen sowie dem Freistaat Bayern und der Stadt Landshut. Der Freistaat Bayern beteiligte sich am ersten Bauabschnitt mit einer hohen Förderquote. Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei rund 96 Millionen Euro.
Ihre neue Heimat finden in dem Bettenhaus die chirurgischen Stationen mit Viszeral-/Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Urologie, Neurochirurgie sowie die Geburtshilfe. Zwei-Bett-Zimmer mit eigenem Bad sind der Standard. Ins Erdgeschoss ziehen die Dialyse und Schmerztherapie und sorgen so für die tagesklinischen Patienten für kurze Wege. „Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen dürfen sich auf eine moderne Ausstattung, attraktive Räumlichkeiten und verbesserte Abläufe freuen“, so Vorstand Prof. Florian Löhe.
Weitere Modernisierungen in den nächsten Jahren
Nahtloser Weiterbau: Auch in den nächsten Jahren wird am Klinikum Landshut weiter modernisiert. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wird zunächst das achtstöckige, südwestlich gelegene Bettenhaus („c“-Stationen-Bau) abgerissen. Hier entsteht das zweite neue Bettenhaus mit sieben Geschossen und 132 Betten.
Quelle: Klinikum Landshut
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