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Virtuelle Realität revolutioniert die Pflegeausbildung

Virtuelle Realität in der Pflegeausbildung

Virtuelle Realität revolutioniert die Pflegeausbildung

Digitalisierung

2 MIN

Sicheres Training in virtuellen Patientenzimmern

Düren. Das Pflegebildungszentrum (PBZ) am St. Marien-Hospital Düren setzt neue Maßstäbe: Seit Mitte 2024 ist die virtuelle Realität (VR) ein fester Bestandteil des Lehrplans. Mit modernster Technologie können Auszubildende in virtuelle Patientenzimmer eintauchen, pflegerische Tätigkeiten üben und ihre Kompetenzen stärken – ohne Risiko und so oft sie möchten. Drei hochmoderne VR-Brillen eröffnen dabei völlig neue Lernwelten: Sehen, Hören und sogar Fühlen werden durch immersive Technologie zu einem realitätsnahen Erlebnis. Handcontroller sorgen für eine präzise Haptik, während die Software realistische Pflegeszenarien mit Patienten unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Settings simuliert.

Virtuelle Realität ermöglicht sicheres Lernen

„Unsere Auszubildenden gewinnen durch das regelmäßige Üben nicht nur an Sicherheit, sondern auch an Selbstbewusstsein – und das kommt letztlich unseren Patienten zugute“, erklären Menka Berres-Förster (Schulleitung) und David Müller (Lehrer für Pflegeberufe B.A.), der das Projekt federführend begleitet. Der Berufspädagoge für Pflege und Gesundheit hatte im Rahmen seiner Masterarbeit das innovative Selbstlern-Modul entwickelt. Es erlaubt den Auszubildenden im PBZ, auch unabhängig vom regulären Unterricht individuelle Schwerpunkte zu setzen, Wissenslücken zu schließen und praxisnahe Handlungsabläufe zu vertiefen. In Kontrollvideos ermöglicht es den Lernenden, ihre Fortschritte zu reflektieren und sich kontinuierlich zu verbessern.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Akzeptanz dieser Technologie bei den Schülern“, ergänzt Berres-Förster. Die Vorteile sprechen für sich: Flexibles Lernen, eigenverantwortliche Zeiteinteilung und ein intensiver Theorie-Praxis-Transfer. Die ersten Lernergebnisse zeigen bereits, dass VR die Pflegebildung nachhaltig verändert. „Wir haben die Technologie sinnvoll in die Ausbildung integriert, ohne dass der Lerninhalt in den Hintergrund tritt“, betont das Leitungsteam des PBZ.

Quelle: Josefs-Gesellschaft gAG

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