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Herbststurm im Klinikmarkt

Foto von Dr. Michael Dahlweid

Herbststurm im Klinikmarkt

Aus der Praxis

2 MIN

SAP hat im Oktober 2022 das Aus für seine Industry Solutions-Health, kurz IS-H, angekündigt. Bereits Ende 2027 soll Schluss sein mit den Branchenlösungen, die in vielen KIS-Installationen die Bereiche Patientenmanagement und Abrechnung abdecken. Der Schritt setzt viele Häuser in DACH massivem Veränderungsdruck aus. Seitens des Krankenhaus-Informationssystems (KIS) verengt sich der Lösungsraum auf diejenigen Anbieter, die den schlankesten Migrationspfad und die höchste SAP-Integration anbieten.

Dedalus HealthCare hat zügig reagiert und schließt sich dem offenen SAP® PartnerEdge®-Ökosystem an. „Wir wollen ORBIS-Kunden die gleiche Integrationstiefe mit der S/4 FHIR-Umgebung von SAP anbieten, die wir mit S/3 etabliert haben und die über eine simple API weit hinausgeht. Gleichzeitig sprechen wir mit SAP über neue Anwendungen in verschiedenen Domänen. Dazu können spezialisierte Themen wie beispielsweise die Übergabe von DRG-bezogenen Abrechnungsspezifika an die SAP ERP-Umgebung oder das Zusammenspiel unserer Dedalus Research-Plattform mit SAP-Lösungen im Bereich Life Science gehören“, erläutert Dr. Michael Dahlweid, Chief Clinical and Product Officer bei Dedalus, den Schritt.

Sein Unternehmen ist mit ORBIS U enorm weit fortgeschritten, ein komplexes KIS in Richtung Cloud zu bewegen. Gleichzeitig soll ein neuer Maßstab hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Workflow-Unterstützung in allen Arbeitsbereichen gesetzt werden. Das gilt auch für den Bereich Abrechnung, für den Dedalus HealthCare auf der DMEA neue Konzepte unter ORBIS U präsentiert. Damit verbunden investiert der internationale IT-Dienstleister mehr Mittel als jemals zuvor in die Weiterentwicklung der Plattform.

Warum sollten nun i.s.h.med-Anwender auf ORBIS umsteigen? „Ich denke, diese Kunden entscheiden sich zunächst einmal für das vollständigste System am Markt, das ihnen maximale Zukunftssicherheit und Tiefe der klinischen Abbildung bietet. Gleichzeitig ist Skalierung kein Thema: ORBIS unterstützt Großinstallationen mit 22.000 Betten an 39 Standorten wie in Paris genauso problemlos wie regionale Häuser mit 250 Betten und wenigen Abteilungen“, nennt Dr. Dahlweid ein paar gute Gründe.

Dedalus bekennt sich klar zur Cloud und bietet mit ORBIS U das erste vollständig cloudfähige KIS im deutschsprachigen Raum an. Gleichzeitig müssen sich ORBIS-Kunden nicht entscheiden: Auch nach dem Phase-out des bisherigen ORBIS „classic“ kann ORBIS U on Premise in der privaten Cloud betrieben werden. Sobald aus Sicht der Häuser die Rahmenbedingungen für ein externes Hosting stimmen, ist der Umstieg möglich.

www.dedalusgroup.de

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