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Personalmangel in Krankenhäusern

Personalmangel

Personalmangel in Krankenhäusern

Aus der Praxis

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Neue Studie analysiert wirtschaftliche Auswirkungen und Lösungsansätze

München. Der Personalmangel zählt zu den größten Herausforderungen im deutschen Krankenhauswesen. Dieser hat deutliche Auswirkungen auf Versorgungsqualität, Arbeitsbelastung und wirtschaftliche Stabilität. Die neue Deloitte‑Studie zeigt anhand einer Modellrechnung erstmals umfassend die Auswirkungen. Welche realen Kosten und Erlösminderung entstehen durch Fluktuation, Leiharbeit und ungenutzte Behandlungskapazitäten? Welche strukturellen Faktoren verstärken den Trend weiter? Die Analyse bietet Entscheider:innen eine fundierte Grundlage, um gezielt auf aktuelle und zukünftige Entwicklungen zu reagieren. Sie liefert anhand konkreter Beispiele wertvolle Impulse, wie andere Kliniken und Branchen vergleichbare Herausforderungen bereits gemeistert haben.

Trotz Rekordbeschäftigung prägt der Fachkräftemangel die deutsche Krankenhauslandschaft wie kaum ein anderes Thema. Die Zahl der Kliniken mit Problemen bei der Stellenbesetzung steigt an. Die neue Deloitte‑Studie analysiert erstmals umfassend die ökonomischen Auswirkungen des Personalmangels in Pflege und ärztlichem Dienst – und zeigt, welche strukturellen Faktoren die Entwicklung verstärken. Die Ergebnisse verdeutlichen: Personalmangel ist nicht nur ein Versorgungs- und Qualitätsrisiko, sondern wirkt sich direkt und erheblich auf Kosten, Erlöse und die wirtschaftliche Stabilität von Kliniken aus.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Mehrkosten durch Fluktuation und Leiharbeit: Krankenhäuser verzeichnen, je nach Versorgungsstufe (Grund-, Regel- oder Maximalversorger), eine jährliche Kostensteigerung von 3,5 bis 5,4 Prozent aufgrund von Fluktuation, Rekrutierung, Einarbeitung und dem verstärkten Einsatz von Leiharbeitskräften. Leiharbeit ist dabei ein besonders relevanter Kostenfaktor: sie verursacht durchschnittlich 92 Prozent höhere Personalkosten als festangestellte Mitarbeitende.

Hohe Erlösverluste durch nicht belegte Betten und abgesagte Eingriffe: Stationsschließungen, nicht nutzbare Betten und reduzierte OP‑Kapazitäten aufgrund von Personalmangel führen, je nach Versorgungsstufe, zu unausgeschöpften Erlöspotenzialen von durchschnittlich 13,5 bis 22 Prozent pro Jahr. Je Klinik bedeutet dies durchschnittlich entgangene Erlöse von 5,2 bis 27,1 Mio. € jährlich.

Besonders betroffen sind Häuser der Grund- und Regelversorgung: Die relativen Auswirkungen des Personalmangels sind in kleineren Kliniken der Grund- und Regelversorgung deutlich stärker ausgeprägt. Weniger Pufferkapazitäten und eine geringere Wettbewerbsfähigkeit bei der Gewinnung von Mitarbeitenden verschärfen den Druck deutlich.

Die vollständige Studie lesen Sie hier.

Quelle: Deloitte

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