»

Frohe Botschaft im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Anhalt-Bitterfeld

Frohe Botschaft im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Aus der Praxis

3 MIN

Alle Mitarbeiter der Helios Klinik Zerbst/Anhalt werden übernommen

Köthen (Anhalt). Kurz vor Weihnachten gibt es eine wichtige und positive Nachricht für die Beschäftigten der Helios Klinik Zerbst/Anhalt: Im Zuge der geplanten Übernahme des Krankenhauses durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld zum 1. März 2026 sollen sämtliche Mitarbeiter übernommen werden. Diese zentrale Zusage ist Ergebnis konstruktiver Verhandlungen, die am 18. Dezember 2025 in Berlin geführt wurden.

Eine vom Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Andy Grabner (CDU), angeführte Delegation reiste am frühen Morgen des 18.Dezember 2025 in die Bundeshauptstadt, um dort mit dem derzeitigen Träger Helios entscheidende Eckpunkte der Übernahme zu verhandeln. Der Delegation gehörten neben dem Landrat sein Stellvertreter Volker Krüger sowie Dr. René Rottleb, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Bitterfeld/Wolfen, des kommunalen Krankenhauses des Landkreises, an. Begleitet wurden die Verhandlungen von Dr. Nicolas Krämer, Vorstandsvorsitzender der Klinikmanagement- und Beratungsgesellschaft HC&S, die den Landkreis im gesamten Prozess unterstützt und auch das Standortkonzept geschrieben hatte.

Am Ende der Verhandlungen unterzeichneten die Parteien eine Eckpunktevereinbarung, die in den kommenden Wochen in rechtlich verbindliche Verträge überführt werden soll. Ein zentraler Bestandteil dieser Vereinbarung ist die klare Zusage, dass alle Beschäftigten der Helios Klinik Zerbst/Anhalt vom Landkreis übernommen werden. Damit wird nicht nur Planungssicherheit für die Mitarbeiter geschaffen, sondern auch ein wichtiges Signal für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Standorts gesetzt.

Wichtige Nachricht für Mitarbeiter

Landrat Andy Grabner betonte: „Wir haben von Anfang an versucht, den Kolleginnen und Kollegen des Krankenhauses eine berufliche Perspektive in Zerbst zu erhalten. Die Zusage zur vollständigen Übernahme ist dafür ein starkes Zeichen. Nach einer konstruktiven und guten Verhandlungsrunde ist der Abschluss in greifbare Nähe gerückt. Nun kommt es auf die Genehmigung durch die Kommunalaufsicht sowie die Freigabe durch den Kreistag an.“

Der eingeschlagene Zeitplan bleibt ambitioniert. Noch im laufenden Jahr wird die Delegation des Landkreises Anhalt-Bitterfeld weitere Gespräche mit dem Landesverwaltungsamt in Halle (Saale) als zuständiger Kommunalaufsichtsbehörde führen. Ziel ist es, die formalen Voraussetzungen für die Übernahme fristgerecht zu schaffen und den Übergang zum 1. März 2026 reibungslos zu gestalten, um die medizinische Versorgung in Zerbst und der Region dauerhaft in kommunaler Trägerschaft zu sichern. Mit der nun erzielten Einigung rückt dieses Ziel ein entscheidendes Stück näher – und die Beschäftigten der Klinik können mit einer guten Nachricht in die Weihnachtszeit gehen.

Quelle: Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Weitere aktuelle Meldungen erhalten Sie über unseren KU Newsletter: Jetzt anmelden!

Weitere Beiträge zu diesem Thema

HC&S

HC&S beendet Mandat bei den Pfeifferschen Stiftungen

Düsseldorf/Magdeburg. HC&S schließt das Mandat bei den Pfeifferschen Stiftungen zum Jahreswechsel erfolgreich ab. In einer Phase hoher organisatorischer, wirtschaftlicher und öffentlicher Anforderungen wurden die Pfeifferschen Stiftungen in der Sanierung und Neuausrichtung eng begleitet.

Aus der Praxis

Beitrag lesen
VKD

VKD ist jetzt Verband des Klinikmanagements Deutschlands e.V.

Berlin. Im Rahmen der 67. Jahrestagung des VKD fand die diesjährige 107. Mitgliederversammlung die Verbandes des Klinikmanagements (VKD) statt, die mit einem wichtigen Schritt der Tatsache Rechnung trug, dass die kaufmännischen Führungskräfte inzwischen deutlich mehr Aufgaben zu lösen und mehr Verantwortung für ihre Kliniken zu tragen haben.

Aus der Praxis

Beitrag lesen
Paracelsus

Paracelsus Akutkliniken: Management steigt als Miteigentümer ein

Osnabrück. Die Porterhouse Group AG, bisherige Alleineigentümerin der Paracelsus Akutkliniken, hat entschieden, die operative Führung des Unternehmens auch unternehmerisch einzubinden.

Aus der Praxis

Beitrag lesen