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Fortschritt der Digitalisierung am Klinikum Karlsruhe

Die modernen Visitenwagen kommen auf allen Stationen zum Einsatz

Fortschritt der Digitalisierung am Klinikum Karlsruhe

Digitalisierung

3 MIN

Meilenstein für Patientenversorgung und Patientensicherheit

Karlsruhe. Das Klinikum Karlsruhe hat einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung seiner klinischen Prozesse gemacht. Dank Fördermitteln aus dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) profitieren Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende jetzt von der digitalen Patientenkurve und der digitalen Medikation.

Mit Abschluss des dreijährigen Projekts, in dessen Rahmen über 2.200 Mitarbeitende geschult wurden, ist die digitale Patientenkurve und digitale Medikation auf allen Stationen des Städtischen Klinikums Karlsruhe eingeführt. „Digitale Patientenakten statt händischer Einträge auf Papier verbessern nicht nur die Datenqualität und -verfügbarkeit, sie erhöhen auch die Patientensicherheit“, betont Jana Dittrich, KHZG-Programmleiterin am Klinikum Karlsruhe.

Zunächst wurde in allen relevanten Stationen und Fachbereichen flächendeckend WLAN eingerichtet. Aufgrund der Pavillonbauweise auf dem Klinikcampus und den damit verbundenen baulichen und technischen Bedingungen war das keine leichte Aufgabe. Dennoch wurden alle Arbeiten termingetreu ausgeführt und die fertigen Installationen fristgerecht an das Projektteam übergeben. „Ein stabiles und sicheres Netzwerk ist ein grundlegender Schritt zur Modernisierung unserer gesamten klinischen Infrastruktur“, hebt Dittrich hervor.

Darüber hinaus haben alle Stationen moderne Visitenwagen erhalten, die in den kommenden Monaten um Tablets erweitert werden. Mit diesen mobilen Geräten können Patientendaten direkt am Krankenbett erfasst, eingesehen und bearbeitet werden, wodurch die Dokumentation noch effizienter wird und wichtige Informationen für die Behandlung und Pflege schneller zur Verfügung stehen.

Auch der Einsatz eines digitalen Medikationssystems erhöht die Patientensicherheit: Die Software erkennt und warnt unter anderem, wenn zwei Medikamente verordnet werden, bei denen die Gefahr von Wechselwirkungen besteht.

„Die Einführung der digitalen Patientenkurve und der digitalen Medikation ist ein bedeutender Fortschritt, auf den wir sehr stolz sind. Sie ermöglicht uns nicht nur eine präzisere und schnellere Patientenversorgung, sondern sie stärkt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit“, erklärt Stefan Seifert, Leitung Projektmanagement im Klinikum Karlsruhe. „Wir danken dem EU-finanzierten Krankenhauszukunftsfonds für die großzügige Unterstützung.“

Mit der Einführung der digitalen Patientenkurve und der digitalen Medikation setzt das Klinikum Karlsruhe neue Maßstäbe in der patientenzentrierten Versorgung. Die Nutzung zukunftsorientierter digitaler Lösungen trägt dazu bei, nicht nur die Qualität der medizinischen Behandlung zu verbessern, sondern auch die Zufriedenheit der Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden zu steigern. Es ist deshalb erklärtes Ziel des Klinikums Karlsruhe, auch weiterhin in digitale Technologien zu investieren.

Quelle: Klinikum Karlsruhe

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