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Uniklinik Köln und Diakonie Michaelshoven vereinbaren strategische Partnerschaft

Uniklinik Köln

V.l.n.r.: Damian Grüttner (Stellv. Vorstandsvorsitzender), Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig (Vorstandsvorsitzender), Prof. Uwe Ufer (Vorstand Diakonie Michaelshoven), Marina Filipović (Vorständin)

Uniklinik Köln und Diakonie Michaelshoven vereinbaren strategische Partnerschaft

Patientenversorgung

3 MIN

Gemeinsam für die Versorgung von morgen

Köln. Die Uniklinik Köln und die Diakonie Michaelshoven wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Sie wollen innovative, sektorübergreifende Versorgungsmodelle in der Region Köln entwickeln. In einem gemeinsamen Letter of Intent haben beide Partner ihre strategische Kooperation besiegelt. Ziel der Partnerschaft ist es, die Versorgung von Patientinnen und Patienten über die Grenzen von stationärer Akutmedizin, ambulanter Behandlung und pflegerischer Nachsorge hinweg neu zu denken. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, zunehmender Fachkräfteengpässe und wachsender Anforderungen an das Gesundheitssystem setzen beide Institutionen auf integrierte, präventive und patientenzentrierte Ansätze.

Der Fokus liegt zunächst auf zwei Modellprojekten, die sich an besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen richten:

Vernetzte Versorgung für Kinder und Jugendliche

Gemeinsam entwickeln das Centrum für Familiengesundheit (CEFAM) der Uniklinik Köln und die Kinder- und Jugendhilfen der Diakonie Michaelshoven neue Unterstützungsangebote für Familien mit chronisch kranken Kindern. Ziel ist eine frühzeitige, eng verzahnte Begleitung aus medizinischer und psychosozialer Perspektive, um Rückfälle zu vermeiden und die Stabilität im häuslichen Umfeld zu stärken.

Integrierte Versorgung in der Geriatrie

Für ältere und pflegebedürftige Menschen entsteht ein sektorübergreifender Versorgungspfad. Dieser verbindet die Akutmedizin des Centrums für Altersmedizin der Uniklinik Köln und des Evangelischen Krankenhauses Weyertal mit den Pflegeangeboten der Diakonie Michaelshoven. Durch koordiniertes Fallmanagement, frühzeitige Interventionen und gezielte Rehabilitation soll die Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten möglichst lange erhalten bleiben.

Darüber hinaus planen beide Partner eine engere Zusammenarbeit in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen. Ebenso planen sie eine wissenschaftliche Begleitung der Modellprojekte, um deren Wirksamkeit systematisch zu evaluieren.

„Mit dieser Partnerschaft gehen wir einen entscheidenden Schritt hin zu einer modernen, vernetzten Gesundheitsversorgung. Unser gemeinsames Ziel ist es, Patientinnen und Patienten entlang ihres gesamten Versorgungswegs zu begleiten – von der Prävention über die Akutbehandlung bis zur Nachsorge. Gerade bei chronischen Erkrankungen und im Alter liegt hier ein enormes Potenzial für mehr Lebensqualität und bessere Versorgung“, sagt Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

„Die Verbindung von medizinischer Exzellenz und sozialer Fürsorge ist der Schlüssel für zukunftsfähige Versorgungsmodelle. Als Diakonie Michaelshoven bringen wir unsere Erfahrung in der Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen ein. Gemeinsam mit der Uniklinik Köln schaffen wir neue Strukturen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen, Versorgungslücken gezielt schließen und effizienter sind“, betont Prof. Uwe Ufer, Kaufmännischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven.

Mit der Kooperation verstehen sich beide Partner als Impulsgeber für eine moderne Gesundheitsregion Köln, in der medizinische Innovation und soziale Verantwortung eng miteinander verbunden sind.

Quelle: Uniklinik Köln, Diakonie Michaelshoven

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