Investition in Höhe von rund 100 Millionen Euro geplant
Beelitz-Heilstätten. Die Kliniken Beelitz, die größte Akutneurologie Ostdeutschlands, investieren rund 100 Millionen Euro in eine Erweiterung am Standort der Parkinsonklinik und der Ertüchtigung der Infrastruktur. Mit der geplanten Fertigstellung in 2028 werden intensivmedizinische Gesundheitsleistungen an dem Standort gebündelt. Damit entsteht auf dem Gelände an der Straße nach Fichtenwalde 16 der NeuroCampus Beelitz-Heilstätten.
Seit 1996 bestehen die Kliniken Beelitz am Gesundheitsstandort Beelitz-Heilstätten. Mit über 250 offiziell ausgewiesenen neurologischen Krankenhausbetten sind die Kliniken Beelitz die größte Akutneurologie Ostdeutschlands. Hinzu kommen weitere ca. 100 Betten in der neurologischen Rehabilitation.
„Um die teils schwerstkranken Patient:innen auch in Zukunft optimal behandeln und versorgen zu können, planen wir einen Erweiterungsbau auf dem NeuroCampus an der Straße nach Fichtenwalde 16. Dort entstehen in einem auf Nachhaltigkeit ausgelegten Gebäudekomplex ideale Voraussetzungen zur intensivmedizinischen, therapeutischen und pflegerischen Behandlung. Aus guten, auch medizinischen, Gründen werden alle Patient:innen dann den Komfort von Einzelzimmern genießen können“, führt Enrico Ukrow, Geschäftsführer der Kliniken Beelitz aus.
In dem Erweiterungsbau befindet sich nach Fertigstellung dann das gesamte intensivmedizinische, neurologische Spektrum der Kliniken Beelitz auf einem voll integrierten NeuroCampus mit insgesamt ca. 350 Betten. Ebenso sind auf dem NeuroCampus die Recura Akademie, die Recura Service und die Recura Praxis mit einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) beheimatet.
Pläne in Beelitz
„Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus werden wir spürbare Verbesserungen für unsere Patient:innen in der akutstationären neurologischen Versorgung schaffen. Kürzere Wege ermöglichen eine noch engere Zusammenarbeit und damit eine umfassendere und effektivere Behandlung. Deshalb haben wir uns bewusst für den Standort an der Parkinsonklinik entschieden“, ergänzt Enrico Ukrow. „Die Kombination aus weiterer Spezialisierung, der Bündelung unserer Kompetenzen an einem einzigen Standort und einer deutlichen qualitativen Weiterentwicklung trägt damit auch den gesetzlichen Anforderungen Rechnung“. „Hierzu müssen sich allerdings die Reformbemühungen der Bundesregierung als nicht einschränkend erweisen. Aktuell verbreitet die Bundesregierung in finanzieller Sicht eher Unsicherheit statt Verlässlichkeit. Auch die überbordende Bürokratie ist hinderlich, erschwert Projekte und die tägliche Arbeit“, gibt Dr. med. Jürgen Kirschbaum strategischer Geschäftsführer der Kliniken Beelitz, zu bedenken.
Landrat Marko Köhler ordnet ein, „Schon heute sind die Kliniken Beelitz mit dem Parkinsonzentrum und als größte Akutneurologie Ostdeutschlands das Aushängeschild für die medizinische Versorgung im Land Brandenburg. Mit dem jetzigen Erweiterungsbau und der damit verbundenen Bündelung von neurologischer Kompetenz an einem Ort, kommen die Kliniken Beelitz dieser gesetzlichen Forderung mustergültig nach und werden zu einem bundesweit sichtbaren Leuchtturm auf den auch ich als Landrat stolz bin. Potsdam-Mittelmark unterstützt die Erweiterung der Kliniken Beelitz tatkräftig und freut sich auf die künftige Nachbarschaft unseres Verwaltungsneubaus.“
Quelle: Kliniken Beelitz GmbH
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