München. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) trifft die München Klinik (MüK) in einer ohnehin anspruchsvollen Phase: Mindestens 30 Millionen Euro zusätzliche Belastung erwartet das kommunale Großkrankenhaus jährlich durch das Gesetz, das bundesweit ein Sparvolumen von 16,3 Milliarden Euro bis 2027 vorsieht.

München. Das vom Bundeskabinett beschlossene Gesetz für Daten und Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) stößt bei der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) auf grundsätzliche Kritik. Zwar befürwortet die BLÄK den digitalen Wandel im Gesundheitswesen ausdrücklich – einzelne Regelungen des Gesetzentwurfs gehen aus ihrer Sicht jedoch zu weit.

Düsseldorf. Das Pflegeneuordnungsgesetz verspricht Reformen – liefert aber keine. Während Pflegebedürftige und pflegende Angehörige künftig stärker belastet werden sollen, bleibt die strukturelle Stärkung der professionellen Pflege erneut aus. Die Pflegekammer NRW fordert deshalb echte Transforma-tion und pflegerische Teilhabe.

Berlin. Keine unabhängige Qualitätssicherung, keine klaren Führungsstrukturen und keine verbindlichen Standards für Integrierte Notfallzentren: Bevor in gut drei Wochen der Bundesrat in einem ersten Durchgang über das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung berät, nimmt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nochmals detailliert zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung.

Drei führende Berufsverbände warnen: Die politisch gewollte Ambulantisierung droht an widersprüchlichen Vergütungsregeln, rechtlichen Unsicherheiten bei Kooperationen und einer verzerrten GOÄ-Bewertung zu scheitern. Beim Deutschen Ärztetag 2026 fordern BDA, BDC und BDI gemeinsam konsequente Korrekturen.

Berlin. Angesichts der demografischen Herausforderung mit einer wachsenden Zahl älterer Menschen, die mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, muss das Gesundheitssystem alle Potentiale ausschöpfen, um die Versorgung effizienter zu gestalten.

Düsseldorf. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Landesregierung stellt für ihr „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum im Jahr 2026 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert die Bundesländer auf, ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur ausreichenden Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser endlich nachzukommen.

Berlin. Mit einem Positionspapier hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft ihre Forderungen zum Klimaschutz im Krankenhaus veröffentlicht.