Berlin. Keine unabhängige Qualitätssicherung, keine klaren Führungsstrukturen und keine verbindlichen Standards für Integrierte Notfallzentren: Bevor in gut drei Wochen der Bundesrat in einem ersten Durchgang über das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung berät, nimmt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nochmals detailliert zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung.
Patientenversorgung
Drei führende Berufsverbände warnen: Die politisch gewollte Ambulantisierung droht an widersprüchlichen Vergütungsregeln, rechtlichen Unsicherheiten bei Kooperationen und einer verzerrten GOÄ-Bewertung zu scheitern. Beim Deutschen Ärztetag 2026 fordern BDA, BDC und BDI gemeinsam konsequente Korrekturen.
Quedlinburg. Mit einem Gesamtvolumen von rund 39 Millionen Euro geht der Landkreis Harz an die Grenzen seiner finanziellen Leistungsfähigkeit, um eine ernsthafte Gefährdung der medizinischen Versorgung für rund 207.000 Menschen in einer zentralen Versorgungsregion und im Versorgungsgebiet West in Sachsen-Anhalt abzuwenden.
Berlin. Der Verwaltungsrat der BARMER fordert eine grundlegende strukturelle Neuausrichtung der Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Köln. Der Clinotel-Krankenhausverbund hat sich trotz des für die Branche schwierigen Jahres weiter positiv entwickelt.
Würzburg. Telemedizin ermöglicht eine medizinische Versorgung über räumliche Distanzen hinweg, beispielsweise durch Videoübertragungen, digitale Patientendaten oder die Fernberatung durch medizinische Expertinnen und Experten.
Berlin. Angesichts der demografischen Herausforderung mit einer wachsenden Zahl älterer Menschen, die mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, muss das Gesundheitssystem alle Potentiale ausschöpfen, um die Versorgung effizienter zu gestalten.
Eine aktuelle Pressemitteilung des Bundessozialgerichts (Urteil vom 13.11.2025 – B 12 BA 4/23 R) trifft die Krankenhäuser wie ein Paukenschlag. Kooperationen auf Honorarbasis zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen werden nahezu unmöglich gemacht.
Berlin. Wie kann die gesundheitliche Versorgung vor Ort besser vernetzt und auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden?
Berlin. Eine große Mehrheit der Patientinnen und Patienten fordert mehr Tempo bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. 70 Prozent gaben bei einer repräsentativen Umfrage für den heute veröffentlichten „Digital Health Report 2026“ an, dass der Prozess zu langsam voranschreite.
